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Internationale Ligen Schaaf verlässt Werder Bremen

Thomas Schaaf, der dienstälteste Trainer in der Bundesliga, ist nach 14 Jahren nicht mehr Trainer von Werder Bremen. Der 52-Jährige legt sein Amt bei den Hanseaten per sofort nieder. Seit 1972 war er durchgehend an der Weser engagiert.

Thomas Schaaf
Legende: Schlussstrich: Werder-Urgestein Thomas Schaaf verlässt «seinen» Verein per sofort. Keystone

Die Trennung von Schaaf sei nach Klub-Angaben «einvernehmlich» erfolgt. Bereits am Samstag im letzten Bundesliga-Spiel dieser Saison in Nürnberg wird Schaaf auf eigenen Wunsch nicht mehr auf der Bank sitzen. Die bisherigen Assistenten Wolfgang Rolff und Matthias Hönerbach übernehmen interimistisch, ein Nachfolger ist noch nicht bekannt.

«Einen Neuanfang wagen»

«Ich hatte hier eine aussergewöhnliche Zeit, verbunden mit vielen positiven Erlebnissen und grossen Erfolgen», so die Abschiedsworte von Schaaf, der seit 1972 als Spieler und Trainer für Bremen engagiert gewesen war. «Nach dem Kraftakt zum Klassenerhalt sind wir der gemeinsamen Überzeugung, dass wir einen Neuanfang brauchen», so Sportdirektor Thomas Eichin.

Meistertitel 2004

Schaaf konnte mit Werder einmal die Meisterschaft (2004) und dreimal den Pokal (1999, 2004 und 2009) gewinnen. Zudem spielten die Bremer unter ihm sechsmal in der Champions League und standen 2009 im Europa-League-Endspiel. Seit 2010 ist Schaaf Ehrenmitglied des Vereins.

Lewandowski nicht mehr Trainer

Sascha Lewandowski beendet seine Tätigkeit als Cheftrainer bei Bayer Leverkusen. Der 41-Jährige übernimmt ab nächster Saison für 3 Jahre die neue Funktion des Nachwuchs-Cheftrainers. Somit wird der Finne Sami Hyypiä, der in der aktuellen Saison die Rheinländer zusammen mit Lewandowski auf Rang 3 und in die CL gecoacht hat, alleiniger Cheftrainer.

1 Kommentar

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  • Kommentar von Armin Hartmann, Wolhusen
    Thomas Schaaf - Trainer Legende und Werder Ikone! Ich bedaure sehr, dass Thomas Schaaf nun nicht mehr weiter macht. Es gibt aber auch Situationen, wo ein Neuanfang vielleicht doch anfänglich ein Schritt zurück, langfristig aber zwei Schritte nach vorne sind. In diesem Sinne: Auf dass wir in zwei bis drei Jahren den SVW wieder an der Bundesligaspitze sehen, da wo sie auch hingehören. Danke Thomas für alles!
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