Schmidts Mainzer siegen in Freiburg

Der SC Freiburg hat am 28. Bundesliga-Spieltag trotz eines sehenswerten Treffers von Admir Mehmedi eine bittere 2:3-Niederlage gegen Mainz kassiert. Hannover 96 wartet nach der 0:4-Pleite gegen Leverkusen weiter auf den ersten Sieg in der Rückrunde.

Okazaki zielt auf das Tor von Roman Bürki.

Bildlegende: Torriecher Shinji Okazaki bezwang Freiburg-Keeper Roman Bürki gleich doppelt. IMAGO

Nach zuletzt 3 Spielen ohne Niederlage hat der SC Freiburg gegen Mainz im Kampf um den Klassenerhalt einen Rückschlag erlitten.

Jonathan Schmids Anschlusstreffer zum 2:3 in der 91. Minute kam zu spät, der Ausgleich sollte den Breisgauern nicht mehr gelingen.

Prompte Antwort auf Mehmedi-Treffer

Ziemlich genau zehn Minuten zuvor hatte schon Admir Mehmedi mit einem spektakulären Hammer ins obere Eck die Freiburger zum 1:2 herangebracht. Yunus Malli hatte den Zweitore-Vorsprung üfr Mainz aber umgehend wieder hergestellt.

Martin Schmidts Mainzer hatten dank 2 Treffern von Shinji Okazaki schon in der ersten Halbzeit vorgelegt. Insbesondere beim 0:2 des Japaners sah Freiburg-Goalie Roman Bürki nicht gut aus.

Hannover kann nicht mehr gewinnen

Zum Glück für die Freiburger konnte die Konkurrenz im Abstiegskampf ebenfalls nicht reüssieren. So wartet Hannover seit dem 16. Dezember vergangenen Jahres warten auf einen Vollerfolg in der Bundesliga.

Auch in Leverkusen war nichts zu holen. Nach dem 3:0 von Kyriakos Papadopoulos in der 49. Minute war die Partie zugunsten der Equipe von Roger Schmidt praktisch entschieden. Am Ende hiess es 4:0. Die Hannoveraner liegen hingegen nur noch 2 Punkte vor einem Barrageplatz.

Im Tabellenkeller befindet sich auch weiterhin der VfB Stuttgart. Das Team von Huub Stevens unterlag im schwäbischen Duell bei Augsburg mit 1:2.

Positiver Start zu Klopps Abschiedstournee

Borussia Dortmund ist auf gutem Weg in der letzten Saison unter Trainer Jürgen Klopp doch noch den Sprung in den Europacup zu schaffen. Die «Schwarzgelben» kamen gegen Paderborn zu einem ungefährdeten 3:0-Heimsieg.

Dank einem 2:0-Sieg in Hoffenheim konnte Bayern München die bittere Niederlage im Champions-League-Viertelfinal gegen Porto (1:3) wenigstens halbwegs vergessen machen. Die Partie wurde erst in der 94. Minute durch ein Eigentor von Andreas Beck definitiv entschieden.

Sendebezug: Radio SRF 3, Abendbulletin, 18.4.2015, 17:50 Uhr