Stocker: «Manchmal hilft es, auf die Fresse zu bekommen»

Valentin Stocker steht mit Hertha Berlin vor seiner zweiten Saison in der Bundesliga. Nach einem holprigen Start mit wenig Einsätzen hat der 26-Jährige in der Rückrunde überzeugt. Im «kicker» spricht er über seinen schwierigen Anfang und seine neue Rolle.

Valentin Stocker in Aktion

Bildlegende: Möchte das Spiel noch mehr prägen Valentin Stocker in einem Vorbereitungsspiel mit Hertha Berlin Imago

In Berlin sind die Erwartungen an Valentin Stocker gestiegen. Mit dem kicker sprach er über:

  • seine härteste Vorbereitung: «Wir gehen in dieser Vorbereitung an unsere Grenzen, aber das brauchen wir auch. Wir waren alle nicht zufrieden mit der letzten Saison.»
  • seinen schwierigen Anfang: «Manchmal hilft es einfach, auf die Fresse zu bekommen. Das war in Berlin am Anfang so und in Basel am Anfang auch. Und ich bin immer gestärkt daraus hervorgegangen.»
«  Ich bin immer dafür belohnt worden, dass ich dranblieb – auch diesmal. »

Valentin Stocker
über sein erstes Jahr bei Hertha Berlin

  • seine bevorzugte Spielposition: «Du kannst mich nicht in die Spitze stellen und 10 Tore von mir verlangen: Das schaff’ ich nicht, keine Chance. Ich kann links oder zentral spielen und ich will auch beides.»
  • seine polarisierende Art: «Ich nehme mir das Recht, auch mal Nein zu sagen. Es kann sein, dass ich in dieser Hinsicht unbequem bin und auf manche nicht so zugänglich wirke. Wenn ich das Vertrauen habe, öffne ich mich.»
Video «Valentin Stocker - in kleinen Schritten aus der Krise?» abspielen

Stockers holpriger Start bei Hertha Berlin

8:30 min, aus sportlounge vom 6.10.2014