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Internationale Ligen «Strafe» muss sein: Zweitliga-Profi pfeift Mädchenspiel

Nachdem er Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus frauenfeindlich beleidigt hatte, trat Kerem Demirbay von Fortuna Düsseldorf nun seine Strafe von Seiten des Klubs an. Er leitete ein Juniorinnenspiel.

So geht Fortuna damit um, wenn ein junger Spieler einen Fehler macht!Kerem Demirbay leitete heute Nachmittag als Schiedsrichter die Partie der D-Juniorinnen des SSVG Haan 06 gegen Langenberg.

Posted by Fortuna Düsseldorf on Samstag, 5. Dezember 2015

Kerem Demirbay hatte am Sonntag vor einer Woche im Ligaspiel der Fortuna beim FSV Frankfurt (2:1) die gelb-rote Karte von Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus erhalten. Er soll sich danach dahingehend geäussert haben, Frauen hätten im Männerfussball nichts zu suchen. Anschliessend bat er via Facebook und bei Steinhaus telefonisch um Entschuldigung.

Wie der Klub auf seiner Facebook-Seite durch 5 Fotos dokumentierte, leitete der 22-Jährige am Samstag ein Mädchenfussballspiel - allerdings keineswegs in einem sportlichen Schiedsrichter-Outfit, sondern in feinem Designerzwirn.

Seine «richtige» Strafe erwartet Demirbay noch: Der Kontrollausschuss des Deutschen Fussball-Bundes fordert zusätzlich zur Sperre am Montag gegen Eintracht Braunschweig, dass Demirbay für fünf weitere Spiele aus dem Verkehr gezogen wird, zwei davon auf Bewährung.

4 Kommentare

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  • Kommentar von Josef Heinrich, Wil
    Es war nicht einfach eine "Aussage" oder Meinungsäusserung oder dergleichen, sondern eine persönliche Beleidigung der Schiedsrichterin als unmittelbare Reaktion des Spielers auf seine gelb-rote Karte. Das ist weder lustig, noch zu verniedlichen. Das hat auch der Spieler gemerkt, sonst hätte er sich ja nicht entschuldigt. Allerdings hat er mit seiner Kleidung als Schiri eines Mädchenspiels nochmals gezeigt, wie gering er den Mädchenfussball einschätzt. Oder wurde er vom Club schlecht beraten?
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  • Kommentar von M.Rohrbach, Zürich
    Hahaha das soll ne beleidigung sein? Ist seine Meinung und diese vetrete ich ebenfalls. Frauen gehören in den Frauenfussball und Männer in den Männerfussball
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    1. Antwort von joëlle F.Z., vancouver
      Ich finde es peinlich wenn man in der heutigen Zeit immer noch solche Aussagen lesen muss. Verstehe ich einfach nicht. Es geht hier vorallem um Respekt und von solchem Respekt könnten sie noch viel vertragen. Männer wissen nicht zwingen mehr über Fussball respektiv besser, aber sie meinen es.
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  • Kommentar von Alberto da Vinci, Pratteln
    Diese Aussage ist keine Beleidigung das ist seine Meinung. Das er für diese Aussage drei Spielsperren bekommt verstehe ich nicht.
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