Stuttgart nach Wende zum Sieg gegen Frankfurt

Der VfB Stuttgart schiesst sich nach zuletzt 9 sieglosen Spielen den Frust von der Seele. Gegen Eintracht Frankfurt drehen die Schwaben die Partie und siegen am Ende mit 3:1. Roman Bürki entscheidet derweil das Torhüter-Duell gegen Landsmann Marwin Hitz zu seinen Gunsten.

Video «Fussball: Bundesliga: Haris Seferovic trifft für Frankfurt («sportaktuell»)» abspielen

Haris Seferovic trifft für Frankfurt («sportaktuell»)

0:41 min, vom 21.3.2015

In der 51. Minute deutete in Stuttgart alles auf die nächste Niederlage für das akut abstiegsgefährdete Heimteam hin. Nati-Stürmer Haris Seferovic hatte für Eintracht Frankfurt seine persönliche Torflaute beendet und zum ersten Mal in der Rückrunde wieder getroffen.

Doch Stuttgart wusste zu reagieren, und wie. Daniel Ginczek (63./66.) mit einem Doppelschlag und Alexandru Maxim (80.) drehten die Partie zugunsten der Gastgeber. Für die Schwaben war es der erste Heimsieg seit Ende September.

Bürki siegt im Schweizer Duell

Auch der SC Freiburg fand nach zuletzt 4 sieglosen Partien wieder auf die Erfolgsstrasse zurück. Vor heimischem Publikum setzten sich die Breisgauer nach Toren von Jonathan Schmid (71.) und Nils Petersen (84.) mit 2:0 gegen Augsburg durch. Roman Bürki behielt damit im Schweizer Torhüter-Duell gegen Augsburgs Marwin Hitz die Oberhand.

Leverkusen hält Schalke auf Distanz

Einen wichtigen Sieg im Kampf um die Champions-League-Plätze feierte Bayer Leverkusen auf Schalke. Die «Werkself», die ohne den Schweizer Josip Drmic antrat, besiegte die Mannschaft von Roberto di Matteo knapp mit 1:0. Karim Bellarabi (35.) bezwang Timon Wellenreuther im Schalke-Tor mit einem satten Schuss aus spitzem Winkel. Tranquillo Barnetta spielte bei der 9. Saisonpleite von «Königsblau» durch.

Dortmund mit viel Dusel

Zu einem 3:2-Zittersieg kam Borussia Dortmund auswärts in Hannover. Die Equipe von Jürgen Klopp, die am Mittwoch in der «Königsklasse» nach einer schmerzlichen 0:3-Heimpleite gegen Juventus die Segel hatte streichen müssen, konnte auch gegen die «96er» nicht vollends überzeugen. Trotz 3:1-Vorsprung und nummerischer Überzahl – Leonardo Bittencourt hatte nach 55 Minuten die gelb-rote Karte gesehen – musste der BVB bis am Ende um die drei Punkte bangen.

Sendebezug: Radio SRF 3, Nachmittagsbulletin, 21.3.15, 17:40 Uhr