Trotz Bayern-Dominanz: Darum freuen wir uns auf die Bundesliga

Schweizer en masse und 4 weitere Gründe, weshalb es sich lohnt, die Bundesliga zu verfolgen.

1. Die Schweizer

Nicht weniger als 24 Eidgenossen stehen in den Kadern der Bundesligisten. Ob Leistungsträger, Edeljoker oder Perspektivspieler – alles ist dabei. Praktisch kein Spiel wird ohne Schweizer Beteiligung über die Bühne gehen. Definitiv ein Grund, die Liga hautnah mitzuverfolgen.

Die Schweizer Feldspieler in der Bundesliga

2. Kaufrausch der Topklubs

Allen voran Dortmund, Leverkusen und Schalke haben aufgerüstet und werden versuchen, die Lücke zu den Bayern zu schliessen. Die Münchner ihrerseits haben sich auf dem Transfermarkt vornehm zurückgehalten. Die Transfers von Mats Hummels und Portugals Supertalent Renato Sanches waren längst eingefädelt, weitere Hochkaräter stossen (vorerst) nicht dazu. Die Chance für die Verfolger?

3. Der Kampf um die Europacup-Plätze

Bayern und Dortmund spielten in der vergangenen Saison in einer eigenen Liga, dahinter war der Kampf um die Plätze im internationalen Geschäft aber hochspannend. Schwächelnde Wolfsburger, überraschende Herthaner – welches Team ärgert dieses Mal die Grossen?

4. Der Abstiegskampf

Geradezu hochdramatisch ging es in den letzten beiden Jahren im Tabellenkeller zu und her. Last-Minute-Rettungen und -Abstürze, Traditionsklubs wie Stuttgart, die den Gang in die Zweitklassigkeit antreten mussten, während Underdogs wie Darmstadt die Liga halten konnten. Wenn schon vorne nix los ist, darf man sich wenigstens über Dramen im Abstiegskampf freuen.

Carlo Ancelotti auf der Trainerbank

Bildlegende: Skeptischer Blick Führt Carlo Ancelotti die Bayern-Dominanz weiter? EQ Images

5. Trainerkarussell

Markus Weinzierl von Augsburg zu Schalke, Dirk Schuster von Darmstadt zu Augsburg, Ralph Hasenhüttl von Ingolstadt zu RB Leipzig, Norbert Meier zu Darmstadt, Markus Kauczinski zu Ingolstadt und auch Serienmeister Bayern München startet mit Carlo Ancelotti mit einem neuen Übungsleiter in die neue Saison. Gut möglich, das noch der eine oder andere Name dazukommen wird.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 16.8.16, 20:30 Uhr