Trotz Lebenszeichen: Kaum noch Hoffnung für Hannover

Das akut abstiegsbedrohte Hannover hat sich gegen den Tabellendritten Hertha Berlin auswärts ein 2:2 erkämpft. Im Kampf um den Klassenerhalt ist das für die Niedersachsen aber zu wenig.

Hannover-Keeper Ron-Robert Zieler liegt geschlagen am Boden.

Bildlegende: Hannover am Boden Ein Punkt ist für die Niedersachsen nicht genug. Imago

Bei noch fünf ausstehenden Partien wird Hannover trotz des Teilerfolgs gegen enttäuschende Berliner mindestens 10 Punkte Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz haben. Beim Debüt von Trainer Daniel Stendel hat das Schlusslicht der Bundesliga aber zumindest ein leises Lebenszeichen von sich gegeben.

Kalou zerstört Hoffnungen

Zuerst wurde Hannover nach einem frühen Treffer durch Vedad Ibisevic (4.) kalt geduscht. Der bosnische Stürmer profitierte bei seinem Treffer von einer herrlichen Flanke von Martin Plattenhardt. Die Niedersachsen kämpften beherzt und schafften durch Artur Sobiech (18.) und Manuel Schmiedebach (58.) die vielumjubelte, aber nur zwischenzeitliche Wende.

Salomon Kalou rettete Hertha im Kampf um einen direkten Platz in der Champions League mit seinem Tor in der 78. Minute immerhin einen Punkt. Fabian Lustenberger und Valentin Stocker sassen bei den Berlinern 90 Minuten auf der Bank.