Viel Wirbel um Drogba-Wechsel

Didier Drogba möchte eigentlich fortan für Galatasaray Istanbul auf Torejagd gehen. Die Türken hatten den Wechsel bereits bestätigt. Es gibt aber ein Problem: Drogbas Ex-Klub Shanghai Shenhua hat den Wechsel offenbar nicht autorisiert. Und: Granada hat seinen Coach gewechselt.

Didier Drogba verlässt den Platz, beobachten von chinesischen Polizisten.

Bildlegende: Nachspiel Didier Drogbas Abgang aus China ist offenbar noch nicht beschlossene Sache. Reuters

Galatasaray hatte den Zuzug des ivorischen Stürmers Didier Drogba am vergangenen Montag bereits als sicher verkündet. Doch Drogbas ehemaliger Arbeitgeber Shanghai Shenhua pocht nun auf die Einhaltung des im vergangenen Sommer geschlossenen Zweieinhalb-Jahre-Kontrakts.

Ex-Klub ist «schockiert»

«Der Verein ist zutiefst schockiert», schrieb der chinesische Club auf seiner Homepage. «Drogba ist weiterhin ein Mitglied des Shanghai Shenhua Football Clubs», hiess es in dem Statement weiter.

Der Verein sei zudem bereit, die Beweise an den Internationalen Fussballverband FIFA weiterzuleiten. Damit muss wohl der Weltverband entscheiden, für wen der 34-Jährige künftig spielen wird.

Granada feuert Trainer

Der abstiegsbedrohte spanische Erstligist FC Granada hat sich nach der 0:3-Niederlage bei Sevilla von Trainer Juan Antonio Anquela getrennt. Nachfolger wird der 46-jährige Lucas Alcaraz. Der gebürtige Granader hatte seinen Posten als Cheftrainer beim griechischen Verein Aris Thessaloniki erst am Dienstag aus «persönlichen Gründen» verlassen.