Wechsel von @MarioGoetze schlägt hohe Wellen

Der Wechsel von Mario Götze zum deutschen Meister Bayern München hat auf den Social-Media-Plattformen die Gemüter erregt. Und zwar so sehr, dass der 20-Jährige die Kommentarfunktion auf seiner Facebook-Seite sperren musste.

Mario Götze nach der Bekanntgabe des Wechsels zu Bayern.

Bildlegende: Steht im Regen Mario Götze nach der Bekanntgabe des Wechsels zu Bayern. Keystone

Viele der Kommentare auf Mario Götzes Fanpage auf Facebook oder auf seiner eigenen Homepage waren nicht druckreif. Gross ist die Enttäuschung bei den BVB-Anhängern, die nicht davor zurückschreckten, diese auch kundzutun. Ausdrücke wie «Judas» und «Verräter» gehörten noch zur harmloseren Sorte. Teilweise zielte die Kritik tief unter die Gürtellinie, weshalb sich der deutsche Nationalspieler gezwungen sah, die Kommentarfunktion auf seiner Facebook-Seite auszuschalten.

«Warum ausgerechnet zu Bayern?»

«Wie man mit 20 schon so charakterlos und verlogen sein kann?» fragte beispielsweise einer der User. «Warum ausgerechnet zu Bayern?» jammerte ein anderer. Auch Ambri-Stürmer Inti Pestoni hadert mit dem Transfer. «Du hast mich ein bisschen enttäuscht», meinte der Leventiner.

Immerhin, es gab auch einige positiven Stimmen zu vernehmen. Allen voran die Bayern-Fans freuen sich auf das «Jahrhundert-Talent», wie Sportdirektor Matthias Sammer Götze einst bezeichnete. «Freue mich, dich ab nächster Saison im FCB-Trikot zu sehen», so ein Kommentar stellvertretend. Auch der Schweizer Nationalspieler Granit Xhaka von Borussia Mönchengladbach wünschte Götze alles Gute:

Der Transferknaller ist in Deutschland natürlich aktuell das Thema Nummer 1. So auch bei Komiker Oliver Pocher, der sich einen Seitenhieb auf Bayern-Präsident Uli Hoeness und dessen Verstrickung in eine Steueraffäre nicht verkneifen konnte.

Und dann wäre da noch Bayerns ehemaliges «enfant terrible» Mario Basler, der den Wechsel ebenfalls mit Humor nahm: