Werben die Chinesen jetzt auch noch die besten Schiedsrichter ab?

Gerüchten aus England zufolge soll Weltschiedsrichter Mark Clattenburg ein Angebot aus der chinesischen Liga erhalten haben.

Schiedsrichter Mark Clattenburg

Bildlegende: Der Beste seines Fachs Schiedsrichter Mark Clattenburg hat Interesse aus China geweckt. Keystone

Die chinesischen Fussballklubs machen den Transfermarkt seit geraumer Zeit unsicher. Gemäss englischen Medienberichten soll nun sogar der kürzlich als Weltschiedsrichter geehrte Engländer Mark Clattenburg in den Fokus geraten sein.

Details zum möglichen Deal mit Clattenburg, der zuletzt die Finals der Champions League und der EM 2016 arbitrierte, sind noch nicht bekannt. Dennoch ist eine Tendenz erkennbar – der Fussballfokus scheint sich allmählich Richtung Osten zu bewegen.

1 Franken pro Sekunde

Die Asiaten hatten zuletzt ausgiebig in Europa gewildert, bestätigt sind unter anderem die folgenden Kracher-Wechsel:

  • Oscar (Br), für CHF 35 Mio. von Chelsea nach Shanghai
  • Hulk (Br), für CHF 32 Mio. von Zenit St. Petersburg nach Shanghai
  • Jackson Martinez (Kol), für CHF 30 Mio. von Atletico Madrid zu Guangzhou

Ebenfalls Offerten in galaktischen Höhen sollen Carlos Tevez, Alexis Sanchez oder Wayne Rooney vorliegen haben. Im Gespräch sind jeweils Wochenlöhne um die CHF 800'000 (!) – heruntergebrochen ist das über 1 Franken pro Sekunde.

Wer wechselt als nächstes in die chinesische Super League?

  • Mark Clattenburg

    5%
  • Carlos Tevez

    27%
  • Wayne Rooney

    12%
  • Alexis Sanchez

    4%
  • Sepp Blatter

    47%
  • Ein anderer

    7%
  • 1819 Stimmen wurden abgegeben

Wird der asiatische den europäischen Fussball von der Spitze ablösen?

  • Ja, schon bald.

    9%
  • Nein, niemals.

    55%
  • Nicht in naher Zukunft.

    37%
  • 1913 Stimmen wurden abgegeben