Zum Inhalt springen

Auslosung Nations League Die Nati trifft auf Belgien und Island

Die Schweiz bekommt es in der neu geschaffenen Nations League mit Belgien und Island zu tun.

Legende: Video Machbare Aufgabe für die Nati abspielen. Laufzeit 01:11 Minuten.
Aus sportaktuell vom 24.01.2018.

Die Auslosung des neuen Formats Uefa Nations League hat der Schweizer Nationalmannschaft eine vermeintlich machbare Aufgabe beschert: Das Team von Vladimir Petkovic bekommt es mit Belgien und Island zu tun. Gegen die Belgier absolvierte die Nati 2016 ein Testspiel, das mit 1:2 verloren ging.

Wir haben zwei starke, aber schlagbare Gegner erhalten.
Autor: Vladimir Petkovic

Gegen die Isländer hat die Schweiz eine positive Bilanz. Von den 6 Begegnungen konnten die Schweizer 5 gewinnen, einmal gab es ein Remis. Zuletzt trafen die beiden Mannschaften 2013 aufeinander (4:4). Die Nati spielt in der höchsten Division, der Liga A, und wurde der Gruppe 2 zugelost.

Nations League, Liga A

Gruppe 1
Gruppe 2
Gruppe 3
Gruppe 4
Deutschland
Belgien
Portugal
Spanien
Frankreich
Schweiz
Italien
England
Niederlande
Island
Polen
Kroatien

Petkovic zeigte sich nach der Auslosung zufrieden. «Wir haben zwei starke, aber schlagbare Gegner erhalten», lautete das Fazit des Nationaltrainers. Seine Zielvorgabe ist unmissverständlich: «Wir wollen in dieser Gruppe den 1. Platz holen.»

Legende: Video Petkovic: «Platz 1 muss das Ziel sein» abspielen. Laufzeit 01:47 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 24.01.2018.

Die Spieldaten und der Modus

Die Gruppenphase wird von September bis November 2018 in Hin- und Rückspielen bestritten. Die vier Gruppensieger der Liga A spielen vom 5. bis 9. Juni 2019 in Halbfinals und Final den Nations-League-Titel aus.

Schweizer Gruppenspiele

8. September
Schweiz - Island
12. Oktober
Belgien - Schweiz
15. Oktober
Island - Schweiz
18. November
Schweiz - Belgien

Die Letztklassierten der Gruppen der Ligen A, B und C steigen ab, die Gruppensieger der Ligen B, C und D steigen auf. Zudem ermitteln die vier bestklassierten Mannschaften jeder Liga, die sich nicht auf regulärem Weg für die EM 2020 qualifiziert haben, Ende März 2020 in Playoffs je einen EM-Teilnehmer.

Sendebezug: Livestream auf srf.ch/sport, 24.1.2017, 12:00 Uhr

11 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Daniele Röthenmund (gerard.d@windowslive.com)
    Aus meiner Sicht könnte man den Blödsinn mit den Nationalmannschaften abschaffen, das ist einfach nicht mehr Zeitgemäss.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Josef Graf (Josef Graf)
      Herr D.R., Sie schrieben hier ein paar Stunden vorher: "Wir dürfen uns wirklich nicht beklagen. Seit ein paar Jahren haben wir immer wieder Losglück." Mit dem Schreiben in der Wir-Form haben Sie Ihre starke Identifizierung mit der Schweizer Nati zum Ausdruck gebracht. Jetzt verlangen Sie plötzlich die Abschaffung der Nationalmannschaften und bezeichnen diese als Blödsinn. Entschuldigung, aber so ein Widerspruch ist völlig absurd und verdient selber die eben erwähnte Bezeichnung.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von x. x. (xx)
    Finde das eigentlich eine attraktive Sache, mal etwas neues. Wenns den Zuschauern keine Freude bereitet, wirds auch wieder abgeschafft werden. Was ich komisch finde, ist, dass dann einer der schlechtesten Gruppe für die EM qualifiziert, während drei, die in der besten Gruppe bestehen, nicht hinfahren dürfen
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Josef Graf (Josef Graf)
      Es gibt ja auch noch die "normale" EM-Ausscheidung mit 10 Gruppen, von denen jeweils der erste und der zweite für die EM qualifiziert ist. Dazu dürften ja wohl alle 4 Gruppensieger der Kategorie A der Nations League gehören. So schlimm, wie Sie befürchten, wird es also nicht kommen.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Josef Graf (Josef Graf)
    Belgien wird gerne unterschätzt, weil es keine Tradition an der Weltspitze hat. Sieht man aber, in welchen Clubteams die meisten Spieler angestellt sind, gehört Belgien zu Recht zu den Top 4 von Europa. Sie haben eine "goldene Generation", die immer noch Fortschritte macht. Das wird für die Schweiz sehr schwer werden. Island war schon vor rund 4 Jahren auf Augenhöhe mit der Schweiz, verlor zuhause knapp und spielte in der Schweiz 4:4, und machte dann weitere Fortschritte bis heute. Losglück?
    Ablehnen den Kommentar ablehnen