Bürki erstaunt über heftige Kritik

Roman Bürki hat im Trainingscamp in Feusisberg Stellung zur medialen Schelte in Deutschland genommen. Die Nummer 2 der Schweizer Nati musste nach dem 1:5 mit Dortmund gegen Bayern viel Häme über sich ergehen lassen.

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Roman Bürki: «Ich war von mir selbst enttäuscht»

1:48 min, vom 6.10.2015

«Die Kritik ist sicher angebracht, aber sie sollte ein gewisses Niveau haben», sagte Bürki. Dass alle etwas dazu zu sagen haben, habe ihn überrascht. Er selbst könne sehr gut damit umgehen, für seine Familie sei es dagegen etwas schwieriger, wenn solche Dinge über ihn geschrieben oder gesagt würden. «Bürki wie eine Gürki», hatte die Bild gespottet.

«  Mit der Ersatzrolle muss man sich abfinden. »

«Ich habe in meiner Karriere schlimmere Fehler gemacht als die beiden Unsicherheiten in München», sagte Bürki. Damals habe es aber kein vergleichbares Echo gegeben. Dass er nun zum Sündenbock gemacht werde, befremdet den Berner. Denn Fussball ist in seinen Augen immer noch ein Teamsport.

Bürki akzeptiert Nati-Hierarchie

Ob er oder Yann Sommer am Freitag gegen San Marino im Tor stehen werde, weiss der 24-Jährige noch nicht. «Mit der Ersatzrolle muss man sich abfinden», ist er sich jedoch bewusst. «Das ist die Hierarchie, Yann war auch einmal zweiter Goalie», sagt Bürki. Sein Ziel bleibe natürlich die Nummer 1.