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Nationalmannschaft Das Spiel der verpassten Chance(n)

Die Ausgangslage wäre perfekt gewesen, um mit einem Sieg auf Zypern die nächsten Verfolger in der WM-Qualifikationsgruppe um 4 Punkte zu distanzieren. Doch die Schweiz stolperte auf der Ferieninsel - und steht somit weiterhin unter Zugzwang.

Legende: Video Interview mit Ottmar Hitzfeld abspielen. Laufzeit 0:57 Minuten.
Vom 24.03.2013.

Die Enttäuschung war bei den Schweizern nach dem 0:0 gegen Zypern deutlich zu spüren. Die Eidgenossen hatten ein knappes Dutzend Chancen und die Gelegenheit in der WM-Qualifikation verpasst, ein komfortables Polster zwischen sich und die Konkurrenten zu legen. «Es ist bitter, dass wir die 3 Punkte nicht geholt haben», konstatierte Captain Gökhan Inler.

Man war sich einig im Schweizer Team, eine grosse Chance verpasst zu haben. Doch der Tenor war ebenso einhellig, dass die Ausgangslage noch immer positiv sei. «Wir sind immer noch auf dem besten Weg nach Brasilien», meinte etwa Bayern-Söldner Xherdan Shaqiri.

Inler: «Dürfen nicht mehr stolpern»

Wo der Hebel hinsichtlich des nächsten WM-Qualifikationsspiels am 8. Juni in Genf (erneut gegen Zypern) angesetzt werden muss, ist gemäss Stephan Lichtsteiner klar: «Die Chancenverwertung muss besser werden.» Dem pflichtet Inler bei und ergänzt: «Unsere Gegner lauern auf Ausrutscher. Jetzt dürfen wir nicht mehr stolpern.»

Gerade in den Spielen zuvor hatte sich die Schweiz mit Ausnahme des Duells gegen Norwegen durch eine beeindruckende Effizienz ausgezeichnet. Diese gilt es wiederzufinden, zumal die Partie gegen Zypern gezeigt hat, dass sich die Eidgenossen immer noch schwer tun gegen die vermeintlich «kleineren» Gegner.

Hitzfeld gegen Zypern erneut gesperrt

Im Heimspiel gegen Zypern muss Nationaltrainer Ottmar Hitzfeld seine 2. Sperre absitzen und wird das Team erneut nicht an der Seitenlinie betreuen können. Ein Nachteil? «Nicht unbedingt», so Inler, «Michel Pont hat seine Sache sehr gut gemacht und wir haben als Mannschaft versucht, ihn zu unterstützen.»

Hitzfeld wird am 6. September beim Heimspiel gegen Island an den Spielfeldrand zurückkehren, ehe 4 Tage später die wohl richtungsweisende Auswärtspartie gegen Norwegen auf dem Programm steht.

Legende: Video Zypern - Schweiz («sportaktuell») abspielen. Laufzeit 5:27 Minuten.
Vom 24.03.2013.

14 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Koller, Basel
    Abgerechnet wird am Schluss. Als Basler weiss man das. Gelingt die Quali interessiert das niemanden mehr. Zuhause ist ein Sieg umso mehr natürlich Pflicht und dann kommen die 4 Finalspiele. Ich bin sicher, dass wir dann wieder eine andere Nati sehen werden.
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  • Kommentar von J. Nehru, Solothurn
    Ist schon komisch. Immer wenn das Team Blut gerochen hat, z.B. weil der gegener eine gewisse herausvorderung darstellt, spielen sie als ginge es um ihre karriere. Im gegenzug scheinen weniger gut platziert Manschaften, ihrer vollen anwesenheit nicht würdig genug zu sein. Für Menschen mit einer solchen einstellung gibt es eine bezeichnung, und einer art dem entgegen zu wirken. Wer nur die Arbeit machen möchte, welche ihm/ihr auch genehm ist ....
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  • Kommentar von C.E.C.Yeager, Schweiz
    Das 0:0 Zuhause gegen Zypern ist als sehr peinliche und unnötige Niederlage zu wäreten. Das Team war nich annähernd zu 50% auf dem Platz. Das ist nicht Akzepabel! Ich meine der Trainer sollte sich daher die Aussage aus dem Team «wer gegen Zypern verliert, hat an der WM nichts zu suchen» zu Herzen nehemen, und für das Rückspiel vorraussezen: Kehrt ihr nicht mit einem mehr als klahren Sieg zurück, sind die Tickets nach Brasilen gestrichen.
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    1. Antwort von M. Sucher, Aarau
      Zuhause??? Wie immer gilt: Wer keine Ahnung hat...
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