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Nationalmannschaft Den wichtigen Erfolg erdauert – und auch etwas erzittert

Beim 6. Auftritt in der EM-Ausscheidung ist im Schweizer Spiel lange vieles Stückwerk geblieben. Immerhin hat am Schluss mit einem 2:1-Sieg in Litauen das Resultat gestimmt. Und darum betonte Naticoach Vladimir Petkovic fast etwas trotzig: «Ich bin zufrieden und stolz.»

Vladimir Petkovic sprach nach dem Abpfiff Klartext. Nicht etwa über die lange Zeit dürftige Leistung seiner Schützlinge. Vielmehr verwies er auf die eminent wichtigen 3 Punkte, auf den Vorstoss auf Rang 2 in der Gruppe E der EURO-Quali. Wie seine Mannschaft die Vorgaben umgesetzt habe, sei ihm egal. «Hauptsache, wir haben diesen Sieg hier erzwungen.»

Es war nicht einfach, auf den Gegentreffer so stark zu reagieren.
Autor: Vladimir PetkovicNationalcoach

Der 51-Jährige räumte später gleichwohl noch ein, «dass wir in der 1. Halbzeit nicht so gut gespielt und einfache Fehler gemacht haben.» Aber nach der Pause erkannte er eine deutliche Steigerung. «Und es war nicht einfach, auf den Gegentreffer so stark zu reagieren. Deshalb bin ich zufrieden und stolz», sagte Petkovic.

Legende: Video Shaqiri: «Wir hatten uns auf ein schwieriges Spiel eingestellt» abspielen. Laufzeit 01:14 Minuten.
Aus sportlive vom 14.06.2015.

Auf dem besten Weg nach Frankreich

Für Xherdan Shaqiri war mitentscheidend, «dass wir uns nicht aus der Ruhe haben bringen lassen.» Dass die Schweizer das Spiel drehen konnten, zeuge von einem intakten Teamgeist. Zudem wertet er den Ausgang der Partie als entscheidendes Zeichen. «Dafür, dass wir auf dem besten Weg nach Frankreich sind.» Mit dem Siegtreffer und seinem bereits 4. Tor im 6. Qualispiel hatte der Inter-Angreifer massgeblichen Anteil daran.

Wir wollten zwar ein frühes Tor. Das ist uns nicht gelungen. Aber wir haben immer daran geglaubt.
Autor: Josip Drmic

Für Josip Drmic, der nur 5 Minuten nach dem 0:1-Rückstand mit dem Ausgleich die Hoffnung zurückgebracht hatte, lag der Schlüssel im Glauben und Willen. «Wir wollten zwar ein frühes Tor. Das ist uns nicht gelungen. Aber wir haben immer daran geglaubt.»

Trotzdem: Nebst dem Glauben ist nach der Sommerpause bei der Fortsetzung der Kampagne wieder mehr Qualität gefragt. Denn am 5. September gastiert das drittklassierte Slowenien in Basel, dem man im Hinspiel 0:1 unterlag.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 14.06.15 20:00 Uhr

Legende: Video Litauen - Schweiz: Die Live-Highlights abspielen. Laufzeit 04:36 Minuten.
Aus sportlive vom 14.06.2015.

11 Kommentare

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  • Kommentar von Yugin Kha, SG
    aber was Litauen gezeigt hat ist nicht richtiges Fussball! Fussball ist wenn beide Mannschaften RICHTIG angreifen hinten stehn... was bringt das? Und Ausserdem wenn eine Mannschaft nur verteidigt ist es Langweilig für uns Zuschauer! Litauen ist nur hinten gestanden wegen was ? Punkte ? Es ist doch langweilig für die Stürmer "nur hinten stehen" Vielleicht macht das Litauen geschickt aber das ist dann kein richtiges Fussball Mehr !
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  • Kommentar von Walter Haller, Reinach
    Die Selbstüberschätzung und Vermessenheit dieser Truppe mit eingeschränktem Talent ist kaum zu ertragen. Dieser «Mannschaft» fehlt es nun wirklich an allen Ecken. Die so genannten Söldner spielen in den jeweiligen Teams eine untergeordnete oder gar keine Rolle - das Abonnement für die Startaufstellung haben sie trotzdem - seit Jahren. Der Trainer mit der nicht greifbaren Sprache ohne Leistungsausweis passt ausgezeichnet zum erbärmlichen Erscheinungsbild dieser Gruppe.
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    1. Antwort von Paul Berger, Uetendorf
      6 Zeilen, gut zusammen gefasst bravo! Wenn mit weniger grosser Maul-Kelle angerichtet würde, könnte ich mich besser arrangieren, aber für mich existiert wirklich eine grosse (Vor allem Selbst-) Überschätzung dieser Truppe.
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  • Kommentar von Karl gujer, wettingen
    Die Nationalhymmne ist so was von vorvorgestern. Die würde ich auch nicht singen ...
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