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Nationalmannschaft Der Fahrplan der Schweizer Nati steht

Vladimir Petkovic hat die Marschroute auf dem Weg zur EURO 2016 bekanntgegeben. Die Nati wird sich im Tessin vorbereiten. Testspiele gegen Belgien und Moldawien sollen die Vorrundenspiele der Euro simulieren.

Legende: Video «Enger Terminplan, gute Infrastruktur» abspielen. Laufzeit 2:44 Minuten.
Vom 18.01.2016.

Noch 145 Tage bis zum Ernstfall – dem ersten Spiel der Schweizer Equipe an der Euro 2016 in Frankreich. Kurz zuvor bezieht die Nati in Lugano ihr Quartier. In dieser Phase werden Testspiele gegen Belgien und Moldawien Aufschluss über die Bereitschaft der Petkovic-Truppe geben.

«Signal für das Albanien-Spiel»

Die EM-Kampagne wird gestartet mit Testspielen gegen Irland und Bosnien Ende März. Während diese beiden Gegner bereits bekannt waren, verriet Petkovic nun die Namen der letzten beiden Prüfsteine: Ein Duell mit der Nummer 1 der Fifa-Weltrangliste, Belgien, soll die erwartete Schwierigkeit des bevorstehenden Frankreich-Matchs simulieren. Moldawien sei mit Albanien und Rumänien, den anderen Gruppengegnern der Schweiz, vergleichbar: «Mit dem Spiel gegen Moldawien wollen wir auch ein Signal in Richtung Albanien senden», so Petkovic.

Die Tessiner waren sehr enthusiastisch.
Autor: Vladimir Petkovic

Die Wahl, die Turniervorbereitung nach Lugano zu verlegen, sei ein Mannschaftsentscheid gewesen. «Die Tessiner haben sich sehr enthusiastisch gezeigt und uns ihre volle Unterstützung zugesichert», so der Trainer der Schweizer Nationalmannschaft. Petkovic kennt die Region bestens: Schliesslich war er sowohl als Spieler als auch in Trainerfunktion über viele Jahre in der «Svizzera italiana» tätig.

Enger Terminplan

Die Spieler treffen am 22. Mai in Lugano ein. Am Tag darauf folgen medizinische Checks. Das Testspiel gegen Belgien findet am 28. Mai statt. Der Terminplan ist dicht gedrängt – gerade angesichts der Tatsache, dass in diesem Zeitfenster auch noch die letzte Super League-Runde (25. Mai) sowie die Finals der Champions League (28.) und des Schweizer Cups (29.) stattfinden.

Schweizer Fahrplan zur EM 2016

Datum, Zeit
Gegner
Austragungsort
25.03.2016, 20:45 Uhr
IrlandDublin
29.03.2016, 20:30 Uhr
Bosnien-HerzegowinaZürich, Letzigrund
28.05.2016, 16:15 Uhr
BelgienGenf
03.06.2016, 18:00 Uhr
MoldawienLugano

Sendebezug: Radio SRF 3: Nachrichten, 18.01.2016, 16:00 Uhr

11 Kommentare

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  • Kommentar von Peter Smart, Ostschweiz
    Die belgische Mannschaft mit der aktuellen Équipe tricolore aus der Grande Nation zu vergleichen, schlägt dem Fass den Boden aus! Jeder Fussballconnaisseur muss merken, dass die Bleus derzeit eine Macht sind und höchstens von Seiten der Seleção brasileira Gefahr fürchten muss.
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    1. Antwort von x,y, z
      Sind sie ein Franzose oder warum diese Arroganz? Belgien ist unheimlich gut und haben einen extrem jungen und weltklassigen Kader. Bei Frankreich ist nicht einmal klar, ob Benzema wirklich spielen darf und ob Giroud den ersetzen kann, naja... Meinen sie das Brasilien, welches gegen Deutschland vor weniger als einem Jahr 7:1 verloren hat? Zudem, welche Gefahr? EUROPAmeisterschaft?? Ich schätze Spanien und Deutschland stärker ein, aber warte noch ab, ob sich noch Spieler bis zur EM verletzen.
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  • Kommentar von Murat Ritter, Zürich
    Petkovic mag nicht der Sympatieträger wie Köbi Kuhn sein, Petkovic mag nicht die Erfolge wie Othmar Hitzfeld vorweisen.... trotzdem, ich traue ihm zu, die Mannschaft so einzustellen, dass sie die Vorrunde übersteht. Mehr von Petkovic und der Mannschaft zu erwarten wäre vermessen, hat es doch in der Neuzeit auch kein anderer Nati-Trainer, und sei er noch so hoch dekoriert, geschafft die Runde der letzten 8 zu erreichen.
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  • Kommentar von Pascal Lehner, Leuk
    Mein Fahrplan wäre den Trainer auszuwechseln. Es wäre noch etwas Zeit.
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    1. Antwort von Reto Hungerdfühl, Aarau
      ...und der neue Coach würde dann hoffentlich die halbe Mannschaft auswechseln!!
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    2. Antwort von tom tundo, lucerna
      Zum glück ist ihr fahrplan nicht gültig!!
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    3. Antwort von Marco Künzler, St. Gallen
      Hauptsache mal kritisieren, ich bezweifle das diese personen das coaching der nati besser ausüben könnten. Lieber mal vertrauen schenken! Gejammert wird nach der EM, oder gefeiert...!
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    4. Antwort von Pascal Lehner, Leuk
      Hallo Tom Haben Sie sich schon einmal ein Interview von Herrn Petkovic angesehen. So verbissen - ein Wunder das der Mann noch Zähne im Mund hat. Wo bleibt die Leichtigkeit des Seins bei kritischen Fragen??? MEDIENARBEIT gehört nun mal auch zum Job und Diese lässt meiner Meinung nach zu wünschen übrig.
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