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Nationalmannschaft «Dieses Team ist bereit für die WM»

Als ungeschlagener Gruppensieger reist die Schweiz zur WM nach Brasilien. Bei den Spielern wie dem Trainer herrschte nach dem 1:0 gegen Slowenien zum Abschluss der Kampagne Stolz und Vorfreude.

«Wir wollten unseren Fans beim abschliessenden Heimspiel unbedingt einen Sieg schenken», erklärte Matchwinner Granit Xhaka nach dem Abpfiff. Tatsächlich fielen die Jubelszenen im Stade de Suisse vor 22‘000 Zuschauern ausgelassen aus - verglichen mit jenen vom Freitag in Tirana.

Legende: Video Xhakas Traumtor gegen Slowenien abspielen. Laufzeit 1:02 Minuten.
Vom 15.10.2013.

Xhakas zweiter Streich

Das Team hatte den Beweis angetreten, seine Aufgabe bis zuletzt konzentriert zu erledigen. Nur zu Beginn der Partie gegen Slowenien konnte die auf sieben Positionen umgestellte Equipe von Ottmar Hitzfeld gewisse Abstimmungsprobleme nicht verbergen.

«Wir hatten Mühe ins Spiel zu finden. Am Ende haben wir aber verdient gewonnen», so Xhaka. Der Mönchengladbach-Söldner, der schon beim 2:0 gegen Slowenien zum Auftakt der Quali vor einem guten Jahr getroffen hatte, schloss mit seinem wuchtigen Weitschuss den Kreis. «Slowenien liegt mir», meinte Xhaka mit einem Lächeln.

Die Paraden von Sommer

Hitzfeld erinnerte daran, dass Slowenien wie andere Teams in der Gruppe zwar keine ganz grosse Fussballnation, aber eben doch ein schwieriger, undankbarer Gegner gewesen sei. «Das war ein Kampfspiel, das auch 4:4 hätte ausgehen können.»

Der Trainer hob die Leistung von Ersatzkeeper Yann Sommer hervor, der die Schweiz mit mehreren Paraden vor einem Gegentreffer bewahrte: «Wir müssen uns bei ihm bedanken, er hat toll gehalten.»

Das Debüt von Kasami

Lob erhielt auch Pajtim Kasami, der mit seinem Teileinsatz zum ersten Ernstkampf für die Nati kam. «Ich habe ihn eingewechselt, weil ich hoffte, dass er etwas Entscheidendes bewirken kann und nicht, um ihn definitiv an die Schweiz zu binden», stellte Hitzfeld klar.

Kasami selbst bedankte sich bei Hitzfeld für das Vertrauen und wand der Equipe ein Kränzchen. «Die Mannschaft hat es mir leicht gemacht, mich zu integrieren. Dieses Team ist bereit für die WM», ist der Mittelfeldspieler von Fulham überzeugt.

Die Freude über Topf 1

Mit dem Sieg über Slowenien sorgte die Schweiz dafür, dass sie bei der Auslosung für die Endrunde in Topf 1 gesetzt ist. «Das ist sportlich ein Vorteil, denn wir können nun den ganz grossen Nationen vorerst aus dem Weg gehen», freute sich Hitzfeld. Und schob nach: «Dann treffen wir zu einem späteren Zeitpunkt auf sie...»

8 Kommentare

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  • Kommentar von ANDI, LUZERN
    Tschubidu Du hast völlig recht mit Deiner Einschätzung, ist nichts anderes als Objektiv. Hat aber nichts mit dem zu tun was da Max schreibt! Der Max provoziert doch nur! Seferovic muss zuerst noch beweisen was er kann. Sowie Eren D. immer noch vieles schuldig ist. YB forever habe schon besser Kommentare von Dir gelesen. Objektivität bringt uns vorwärts nicht schön reden.
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  • Kommentar von A.Vespucci, Zentralschweiz
    Den grossen ausweichen... naja weiss nicht so recht. Wenn ich denke das England, Italien, Holland und evt Frankreich in Topf 2 sind bin ich mir da nicht so sicher. Nur mit viel Losglück (wie in der Quali) kann die Schweiz als Gruppenfavorit ins rennen gehen. Aber trotz den starken afrikanischen Teams (Ghana, Elfenbeinküste, Nigeria) oder Japan hat die Schweiz sicher gute Chancen sich für die Achtelfinals zu qualifizieren.
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    1. Antwort von hug, wilen
      frankreich wäre wohl in topf 3
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    2. Antwort von Sascha Bild, Gattikon
      Da bin ich gleicher Meinung. Wenn wir England, Italien, Holland oder Frankreich aus Topf 2 zugelost bekommen, ist dies genau so schwierig wie Argentinien, Brasilien, Spanien oder Deutschland. Hoffen wir, dass die Schweiz weiter kommt als 2010 in Südafrika
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  • Kommentar von Hermann Grimm, 9475 Sevelen
    Gratulation Seit Alex Frei nicht mehr in der Nati spielt gehts aufwärts. Alex wahr gut, leider war er am Schluss nur noch eine Galionsfigur im Sturm die nichts mehr brachte und vieles verhinderte. Nach seinem Rücktritt sind viele andere Talente aufgetaucht die in Ersetzten. Sollte für die Trainer und auch für die Spieler ein gutes Beispiel sein dass man für den Teamsport sein eigenes Ego ein bisschen zurücknehmen sollte und die eigene Leistung oder vergangene Leistung nicht überbewerten..
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    1. Antwort von alfredo tschubidu, basel
      mister grimm.... ich weiss was für ein spiel sie gestern abend gesehen haben, aber ihrer meinaung nach nicht die schweizer nati. nach 23 fehlpässen in der ersten halbzeit, habe ich aufgehört zu zählen. ein törchen gegen albanien, ein törchen gegen cypern, mit einem 4:1 vorsprung noch ein 4:4 zu bekommen.... usw. mit alex frei wären einige tore mehr gefallen! herr grimm, das war die leichteste gruppe von allen und es hat gereicht auch ohne system erster zu werden. ein systemloses gekicke war das
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    2. Antwort von Max Empaminondas, München
      @Tschubidu: Vielen Dank für Ihre Objektivität, endlich mal einer der sieht das es mit dieser amateurhaften Leistung nichts werden kann für die Schweiz an der WM.
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    3. Antwort von YB forever, Wankdorf
      @tschubidu und Max E.: Wenn Ihr so wenig vom Schweizer Fussball hält, warum ist Euch denn das Thema so wichtig, dass Ihr so negativ schreibt? Freut Euch doch, dass Eure Favoriten angeblich nichts von der CH-Nati zu befürchten haben. Oder wollt Ihr den Schweizer Fussball herabsetzen und verächtlich machen, damit Ihr so Eure Angst überwinden könnt. Viel Glück beim Zittern!
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