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Nationalmannschaft Fabian Frei: «Meine EURO-Chancen stehen bei 2 bis 3 Prozent»

Seit Fabian Frei von seiner Verletzung genesen ist, zählt er bei Mainz zum Stammpersonal - und hofft auf die Turnierteilnahme mit der Nati in Frankreich.

Frei im Training
Legende: Sieht einen Hoffnungsschimmer am Horizont Fabian Frei hat die EURO nicht ganz abgeschrieben. Imago
  • «In der Umkleidekabine sowie im Umfeld – der Zusammenhalt in Mainz ist grossartig.»
  • «Jetzt kann ich wenigstens sagen, einmal in München gewonnen zu haben.»
  • «Ich träume noch von der EURO, mache mir aber keine Illusionen.»

Für Fabian Frei war der Umzug von Basel nach Mainz ein logischer Karierreschritt: «In der Bundesliga ist alles grösser.» Zum momentanen Platz 6 sagt er gemäss Le Matin: «Fantastisch! Erst sprachen wir von Ligaerhalt – jetzt von Europa.»

In München jubeln, von Paris träumen

Bei Bayern hat Frei mit Basel einst eine 0:7-Niederlage in der Champions League erlebt. Doch mit Mainz gelang kürzlich gar ein 2:1-Auswärtscoup: «Jetzt kann ich wenigstens sagen, einmal in München gewonnen zu haben», so Frei.

Seine Chancen in der Nati sieht er hingegen nüchtern: «Ich träume noch von der EURO, aber ohne Illusionen.» Nach seiner Nicht-Nominierung für die letzten Testspiele war Frei sicher: «Das war's dann wohl für mich». Seit den schwachen Auftritten denkt er aber: «Meine Chancen stehen vielleicht bei 2 bis 3 Prozent.»

Legende: Video Mainz Coach Martin Schmidt über Fabian Freis Qualitäten abspielen. Laufzeit 2:16 Minuten.
Vom 02.04.2016.

21 Kommentare

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  • Kommentar von Josef Heinrich, Wil
    Leider haben viele Kommentarschreiber noch nicht begriffen, dass die Aufstellung der A-Nati nichts damit zu tun hat, dass Petkovic aus dem Ausland stammt (und in der Schweiz eingebürgert wurde). Dass in der A-Nati viele Spieler mit Migrationshintergrund eingesetzt werden, ist schlicht und einfach das Abbild der Entwicklung im Schweizer Fussball. In der U21-Nati, die von einem typischen Schweizer (Heinz Moser) trainiert wird, spielten im letzten Spiel ausser dem eingewechselten Frey nur Secondos.
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  • Kommentar von Kevin Kuster, Basel
    Fabian Frei hat fast keine Chance auf eine EM-Teilnahme da er Eidgenosse ist, schade. Diese werden bei diesem Trainer und der SFV-Führung gnadenlos hintergangen. Deshalb schaue ich auch kein Nati-Spiel mehr. Man sieht es ja auch beim Support im Stadion, nur noch Theaterbesucher. Mit der Schweiz hat das nichts mehr zu tun!
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    1. Antwort von Daniel Specht, Zürich
      Ich war beim Test gegen Bosnien im Letzigrund. Neben dem schwachen Spiel der Schweizer ist mir aufgefallen dass die meisten Flaggen auf Schweizer Seite entweder Kosovo oder Albanisch waren. Zudem waren viele hier lebende Ausländer vor Ort die natürlich für Bosnien waren. Etwas neidisch schaue ich dieser Tage auf Österreich. Wenn die spielen sieht man praktisch nur rot-weiss-rot und ein tolles Fussballfest. Das ist bei uns leider schon lange nicht mehr so.
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    2. Antwort von Josef Heinrich, Wil
      Was ist ein Eidgenosse, und was ist ein Schweizer? Die heutige Ostschweiz, aus der Fabian Frei stammt, war jedenfalls beim Rütlischwur (beim Eid der Genossen) noch nicht dabei und wurde der Schweiz im Jahr 1803 von Napoleon mehr oder weniger aufgezwungen. Ich war auch noch nie an einem Länderspiel, an welchem "Hopp Eidgenossen" oder so gerufen wurde. So viel ich weiss, war das auch früher nicht so. Was also soll der Begriff "Eidgenosse" im Zusammenhang mit der Schweizer Nati?
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    3. Antwort von Josef Heinrich, Wil
      an Daniel Specht: Vermutlich waren Sie am vorletzten Heimspiel gegen San Marino in St.Gallen nicht im Stadion. Das war ein tolles Fussballfest. 6 der 7 Tore haben dort übrigens Secondos geschossen. Und wenn wir Schweizer Fahnen im Stadion haben wollen, müssen wir sie halt selber mitbringen und auch in den Schweizer Farben gekleidet sein. Man kann nicht immer darauf warten, dass andere Leute für ein Fussballfest sorgen, sondern selber auch etwas dafür tun. Hopp Schwiz!
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  • Kommentar von Walter Stalder, 3672 oberdiessb
    Fabian Frei, Lustenberger und Schwegler gehören für mich ins natikader. Im Moment fehlen im Kader starke Persönlichkeiten die auf und neben dem Platz und auch in der Presse kompetent, mannschaftsfienlich Präsenz markieren. Lustenberger und Schwegler beweisen dieses können über Jahre in der Bundesliga beide sind Captain in ihrem Team und dies als kleine Schweizer.
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    1. Antwort von Peter Zumbühl, Solothurn
      Ist fast etwas Mode geworden, in jedem Kommentar Lustenberger und Schwegler in die Nati zu fordern. Lustenberger kann ich nachvollziehen, da er zumindest polyvalent einsetzbar ist. Aber sorry, Schwegler (jetzt längere Zeit verletzt, ohne Einsatz) hat in einer Nati nicht viel (Spielzeit) verloren, da sind Xhaka, Behrami, Inler oder auch Dzemaili schlicht besser. "Nur" weil er ein schweizerischen (sorry, eidgenössischer) Nachnahme hat, ist das kein Freibillet in die Nati.
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