Favre: «Werde nicht Nati-Trainer»

Lucien Favre hat kein Interesse an der Nachfolge von Ottmar Hitzfeld. «Ich werde nicht Schweizer Nationaltrainer. Ich liebe die Bundesliga und Borussia Mönchengladbach», sagte der 55-jährige Waadtländer im deutschen Fernsehsender «Sport1».

Lucien Favre

Bildlegende: «Kein Interesse» Lucien Favre fühlt sich bei Borussia Mönchengladbach wohl. Reuters

Mit Lucien Favre verabschiedete sich einer der meistgehandelten Kandidaten für die Nachfolge von Ottmar Hitzfeld aus dem Rennen. Der Erfolgstrainer wird sein Amt als Nati-Trainer nach der WM 2014 in Brasilien niederlegen.

«Ich fühle mich in Mönchengladbach sehr wohl, und es gefällt mir immer besser», versicherte Favre. Der zweifache Meistertrainer des FC Zürich (2006 und 2007) trainiert die Borussia seit Februar 2011. Er besitzt noch einen Vertrag bis 2015.

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Interview mit Peter Stadelmann

3:33 min, vom 22.10.2013

Koller ist Kronfavorit

Als Favorit auf die Hitzfeld-Nachfolge gilt Marcel Koller. Der bisherige österreichische Nationaltrainer verhandelte bereits mit dem Schweizer Verband. «Er ist ein interessanter Kandidat, aber nicht der einzige», sagte der Nati-Delegierte Peter Stadelmann auf die Personalie Koller angesprochen.

Weiter sagte Stadelmann im Interview mit SRF: «Wir fahren mehrgleisig, wir haben mehrere Möglichkeiten.» Er wolle nun aber keine weiteren Namen ins Spiel bringen. Auch eine SFV-interne Lösung sei nicht auszuschliessen.