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Nationalmannschaft Glück und Druck für Petkovic

Die Auslosung der Qualifikationsgruppen zur EURO 2016 hat der Schweiz einmal mehr ein gutes Los gebracht. Der designierte Trainer Vladimir Petkovic darf sich über die günstige Auslosung freuen, muss aber auch mit gestiegenem Druck klar kommen.

Nati-Trainer Vladimir Petkovic.
Legende: Vor der ersten Aufgabe Nati-Trainer Vladimir Petkovic. Keystone

England, Slowenien, Estland, Litauen und San Marino heissen die Gegner der Schweiz im Kampf um die Teilnahme an der EURO 2016. Abgesehen von den «Three Lions» wahrlich keine grossen Stolpersteine. Da sich 2 Teams direkt für die Endrunde in Frankreich qualifizieren werden, ist klar, dass von der Schweiz diese direkte Qualifikation erwartet werden darf.

Leichter Auftakt für Petkovic?

Das ist für den künftigen Nati-Trainer Vladimir Petkovic eine gleichermassen schöne wie heikle Aufgabe. Der 50-Jährige kriegt in dieser Gruppe genügend Zeit, der Mannschaft seine Ideen zu vermitteln, ohne Gefahr zu laufen, die Qualifikation aufs Spiel zu setzen.

Denn: Die Schweiz hat Slowenien auf dem Weg nach Brasilien zweimal geschlagen. Estland, Litauen und San Marino sind in ihrem Leistungsvermögen deutlich unter der Nati anzusiedeln. Und England hat zwar einen grossen Namen, eine glorreiche Vergangenheit und einige überragende Individualisten, ist in der Summe aber trotzdem kein Team, vor dem sich die Schweiz verstecken muss.

Legende: Video Nati-Trainer Petkovic zum Spielpan (23.2.14) abspielen. Laufzeit 01:10 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 23.02.2014.

Einige Gefahren lauern

Diese günstige Auslosung verbirgt für den neuen Nati-Trainer aber auch Gefahren. Petkovics Vertrag läuft nur bis zum Ende der EURO-Kampagne. Nach der Auslosung von Nizza führt kein Weg daran vorbei, dass die Endrunde erreicht werden muss. Sollte dies Petkovic trotz des Losglücks nicht gelingen, wird er kaum auf seinem Posten bleiben dürfen.

Das aber ist Zukunftsmusik. Vorerst dürfen sich Schweizer Fussballfans darüber freuen, dass das Losglück der Nati auch nach der Ära von Ottmar Hitzfeld treu zu bleiben scheint.

Die letzten Quali-Gruppen der Schweiz

Zur EURO 2016Zur WM 2014Zur EURO 2012Zur WM 2010
Topf 1   EnglandNorwegenEnglandGriechenland
Topf 2   SchweizSlowenienSchweizIsrael
Topf 3   SlowenienSchweizBulgarienSchweiz
Topf 4   EstlandIslandWalesMoldawien
Topf 5   LitauenAlbanienMontenegroLettland
Topf 6   San MarinoZypernLuxemburg

3 Kommentare

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  • Kommentar von Jari, Basel
    Der Witz am ganzen ist der neue Modus: liebe Leute die Quali kann noch nicht als wirklicher Prüfstein für Petkovic angesehen werden! Die Schweiz würde auch mit der Swiss-Milk Kuh weiterkommen, weil sich sogar der 3. Platzierte via Barrage ein Ticket sichern kann. Ehrlich gesagt, find ich Petkovic als Trainer eine grosse Lachnummer - aber nun gut, ich gebe ihm die Chance: 30 Punkte sind das Maximum, wenn Petkovic 24 Pkt. (grosszügige Annahme für ihn von zwei Niederlagen gegen ENG)nicht schafft...
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  • Kommentar von Heiner Zumbrunn, Winterthur
    Völlig egal welche Gruppenkollegen ausgelost worden wären. Herr Petkovic muss mit dem Team die Quali schaffen, sonst wird das Engagement beendet. Die Gefahr, dass die angeblich weniger guten Gegner vom swiss-Team unterschätzt werden ist wohl grösser wie in einer schwereren Gruppe. Trotz "einfachen" Gegnern mit Schweizer Spieler, auch wenn es einige Neueingebürgerte sind, ist es immer heikel, weil nicht selten die Nase zu hoch im Wind ist.
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  • Kommentar von Daniele, Obergösgen
    Sehr viel Losglück für die Schweiz, wenn unsere Jungs das abrufen was sie können, dann sind sie klar Gruppenfavorit. Die Engländer werden stets stärker geredet als Sie sind, auf als Liga mögen sie Stark sein, da dominieren die Ausländischen Spieler, aber auch da haben Sie Mühe, wie viele Niederlagen haben diese Clubs doch gegen Schweizer Clubs in den letzten Jahren gekriegt. Ich bleibe dabei unsere Nati ist klar Stärker als die Englische. Im Fussball wird zu oft von der Vergangenheit gesprochen.
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