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Nationalmannschaft Hitzfeld: «Ausrutscher nicht erlaubt»

Als Leader der WM-Qualifikationsgruppe E geht die Schweiz am Samstag in Nikosia ins Spiel gegen Schlusslicht Zypern. Der gesperrte Nati-Trainer Ottmar Hitzfeld wird auf der Tribüne sitzen. Das Sagen hat Assistent Michel Pont. Die Aufstellung ist noch nicht bekannt.

Legende: Video «Nati vor WM-Qualispiel in Zypern» abspielen. Laufzeit 2:08 Minuten.
Vom 22.03.2013.

4 Spiele, 10 Punkte und 7:1 Tore - der Auftakt in die WM-Quali ist der Nati im letzten Herbst gelungen. Zum Abschluss der «Hinrunde» trifft die Schweiz auswärts auf Zypern, das mit 3 Zählern am Tabellenende steht.

Pont als «Trainer»

Aufgrund der Stinkefinger-Affäre muss Nati-Trainer Ottmar Hitzfeld auf Zypern die 1. von 2 Spielsperren absitzen. Er wird auf der Tribüne Platz nehmen müssen und darf mit der Bank nicht kommunizieren. «Ich habe einige Stunden damit verbracht, mich mit Assistent Michel Pont auszutauschen», so Hitzfeld. Alle Szenarien seien besprochen worden.

Gedanken über die Aufstellung hat sich der Lörracher in den letzten Tagen einige gemacht. «Wir haben viel getestet. Ich werde mich aber erst am Samstag festlegen, mit welcher Mannschaft wir spielen werden.» Aufgrund von Trainings-Eindrücken scheint es aber wahrscheinlich, dass Valentin Stocker, Innocent Emeghara und Haris Seferovic von Beginn an spielen werden.

Shaqiri: «Es ist egal, wer spielt»

Sicher auflaufen wird Xherdan Shaqiri. Der Bayern-Spieler weiss, worauf es gegen Zypern ankommt: «Der Schlüssel zum Erfolg ist ein starkes Kollektiv. Nur so bestehen wir.» Wer in Nikosia auf dem Platz stehen werde, sei egal. «Ich bin überzeugt, dass wir eine gute Leistung abliefern werden.»

Hitzfeld warnt davor, die Partie gegen die FIFA-Weltnummer 133 auf die leichte Schulter zu nehmen: «Zypern kann an einem guten Tag jede Mannschaft unserer Gruppe schlagen. Wir dürfen uns keinen Ausrutscher erlauben.» Aber man habe eine grosse Chance, erneut 3 Punkte zu holen. «Das gäbe nochmals Auftrieb.»

Mögliche Schweizer Aufstellung:
Sommer (Basel); Lichtsteiner (Juventus), Djourou (Hannover), Von Bergen (Palermo), Rodriguez (Wolfsburg); Behrami (Napoli), Inler (Napoli); Shaqiri (Bayern München), Stocker (Basel), Emeghara (Siena); Seferovic (Novara).

TV-Hinweis

TV-Hinweis

Das WM-Quali-Spiel zwischen Zypern und der Schweiz können Sie am Samstag ab 17.00 Uhr auf SRF zwei sowie im Livestream hautnah mitverfolgen.

4 Kommentare

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  • Kommentar von Franz Meier, Zürich
    Mir wäre es lieber gewesen, wenn Hitzfeld gar nicht mit Pont gesprochen hätte. Der wäre sowieso der bessere Trainer und hoffentlich ignoriert Pont den Mist den ihm der Mann mit den grossen Nasenlöcher erzählt hat.
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  • Kommentar von OtotheLtotheI, ZH
    3 Punkte sind Pflicht, alles andere als ein klarer Erfolg zu Null ist inakzeptabel. Ich erwarte mindestens ein 3-0. Endlich haben wir den besten Schweizer Keeper auch im Tor. Mittelfeld und Defensive sind beinahe ueberbesetzt. Was wir jetzt noch brauchen ist ein guter Stuermer, der vorne die Tore macht. Das fehlt bis jetzt einfach. Ich wuerde bspw. einmal Zuber von GC vorne im Sturm bringen, das koennte funktionieren.
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    1. Antwort von realo, lyss
      Das Mittelfeld ist stark bestzt. Die Defensive nicht. Lichtsteiner ist bestimmt einer der Top-Aussenläufer in Europa. Die Innenverteidigung ist aber eine Dauerbaustelle. Senderos spielt nun wieder, er bleibt aber fehleranfällig, Djourou hat keine Spielpraxis, Kloose überzeugte international bisher nicht, von Bergen ist der solideste. Ziegler ist weniger stark als Lichtsteiner aber relativ zuverlässig, Rodriguez sitzt nur noch auf der Bank. Also vorne Defizite hinten zumindest zentral Proble...
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    2. Antwort von marc schneider, liestal
      da bringt alles diskutieren nichts. was willst du über die verteidigung oder das mittelfeld reden, wenn keiner fähig ist, gegen einen drittklassigen gegner auch nur ein besch...... tor zu erzielen. da hilft alles nichts. vergessen. ich bin kein basel fan, aber mein herz schreit nach frei und streller.
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