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Nationalmannschaft Hitzfeld: «Gegen Island stehen wir unter Druck»

An einer Medienkonferenz hat Ottmar Hitzfeld auf den Sieg gegen Brasilien zurückgeschaut. Der Nationalcoach sprach über die Bedeutung des Triumphs, sah noch Verbesserungspotenzial und blickte auf das WM-Quali-Spiel gegen Island voraus.

Bereits am Mittwoch nach dem Spiel hatte Ottmar Hitzfeld angetönt, den Sieg gegen Brasilien nicht überzubewerten. Dennoch nimmt der Triumph gegen den fünffachen Weltmeister einen besonderen Stellenwert beim Nati-Coach ein. «Es ist ein fantastisches Gefühl, Brasilien zu schlagen. Der Sieg gibt uns viel Selbstvertrauen für die restliche WM-Qualifikation», freute sich Hitzfeld.

Dort wartet Island als nächster Gegner. Und in diesem Spiel geht die Schweiz als Favorit in die Partie. «Wir sind mit dieser Rolle bislang gut zurechtgekommen», sagte Hitzfeld. Dennoch erwartet er eine schwierige Partie. «Das Spiel gegen Island ist wieder mit mehr Druck verbunden.» Gefragt sei deshalb auch mentale Stärke.

Alternativen bereit für Island

Was Hitzfeld aber zuversichtlich stimmt, ist die Tatsache, dass die Umstellungen in der Verteidigung und im defensiven Mittelfeld keinen Leistungseinbruch zur Folge hatten. «Ich bin froh, dass wir Alternativen gefunden haben», so Hitzfeld.

Verbesserungspotenzial sah der Lörracher vor allem in der Offensive. Obwohl er seinem Team «Fortschritte im Spiel nach vorne» attestierte, bemängelte er die Chancenauswertung. «Oftmals fehlte die Präzision beim letzten Pass. Wir hätten das 2:0 erzielen müssen.»

3 Kommentare

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  • Kommentar von armando, goldau
    Dieser Sieg hat 0 Bedeutung. Typisch CH. Bei Freundschaftsspielen Top bei Ernstspielen Flop.Bei den Gegnern ist es genau umgekehrt. Die Brasilianer giengen nicht voll und für sie war es tatsächlich ein Trainingsspiel.
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    1. Antwort von Mike Brunner, Lachen
      Typisch schweizerisch ist das herunterreden von uns selber, WM-Quali bisher 6 Spiele, 4 Siege, 2 Unentschieden, Rang 1 der Gruppe. Dass man von der CH nicht den Weltmeister-Titel erwarten kann, liegt auf der Hand, Brasilien, Deutschland etc. haben auch ein paar Einwohner mehr.
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  • Kommentar von Brigit Walliser, Lenzburg
    Wie ich annehme besteht die Fussball -Nati nur aus Schweizer Bürgern. Nehmen sie sich, Herr Hitzfeld, ein Beispiel an der CH-Hockey- Mannschaft, die als Schweizer auftreten, den Schweizer-Psalm kennen, mitsingen können, und somit auch als Team Schweiz auftreten. Ich wünschte mir, dass Sie als Coach, positiv auf die Fussballer einwirken können, um sie zu motivieren auch Schweizer zu sein.
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