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Nationalmannschaft Lettland-Spiel: Djourou oder Akanji?

Gegen Andorra schonte Vladimir Petkovic Johan Djourou. Nun drängt der Genfer zurück in die Mannschaft. Die Entscheidung könnte eine wegweisende sein.

In der Schweizer Nati ist Johan Djourou seit mehr als 10 Jahren eine Konstante. Er spielte unter Vladimir Petkovic auch, wenn er im Klub nicht gesetzt war. Wie im letzten halben Jahr, als es ihm beim HSV nicht gut lief. In der Nati machte er seine Sache gut. Oder wie er sagt: «Ich habe immer alles gegeben für mein Land, das sollte man nicht vergessen.»

Doch gegen Andorra durfte Manuel Akanji neben Fabian Schär spielen. Er überzeugte, obwohl er gegen den Underdog kaum gefordert wurde. Gegen Lettland steht deshalb für Nati-Trainer Petkovic eine heikle Personalentscheidung an: Vertraut er Djourou wieder oder setzt er erneut auf Akanji?

Routine oder Jugend?

Es könnte eine Entscheidung mit richtungsweisendem Charakter werden. Schliesslich zählt im WM-Jahr jede Spielminute.

Dessen ist sich auch Petkovic bewusst. Deshalb wollte er sich einen Tag vor dem Spiel noch nicht in die Karten blicken lassen. Er erklärte bloss: «Ich mache mir immer Gedanken über die Aufstellung. Es müssen die Besten spielen. So wird es auch gegen Lettland sein.»

Die möglichen Aufstellungen:

Lettland: Vanins; Kolesovs, Gorkss, Maksimenko; Savalnieks, Indrans, Laizans, Kazacoks, Solovjovs; Ikaunieks, Sabala.

Schweiz: Sommer; Lichtsteiner, Schär, Djourou, Rodriguez; Behrami, Xhaka; Shaqiri, Dzemaili, Mehmedi; Seferovic.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 31.08.17, 20:10 Uhr

TV-Hinweis

Die Partie zwischen Lettland und der Schweiz können Sie ab 20:00 Uhr live auf SRF zwei oder in der Sport App mitverfolgen.

17 Kommentare

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  • Kommentar von René Ruf (RenéR)
    In der Innenverteidigung sind die Alternativen (noch) begrenzt. Für diese Position ist auch die Routine sehr wichtig sowie die eingespielte, gesamte Defensive. Djourou verkörpert dies. Akanji ist noch jung, aber eine Alternative und für die Zukunft. Schär ist zur Zeit im Club gesetzt, aber ob dies auch so bleiben wird.... zu hoffen ist es.
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  • Kommentar von Dennis Gutknecht (Chitty_2017)
    Man muss bedenken: Mit der Offensive gewinnt man Mätche, aber mit der Defensive Meisterschaften. Also sollte langfristig eher auf eine gute Defensive gesetzt werden...(Fragezeichen)
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  • Kommentar von Alfred Signer (Giacobbo)
    Die Diskussion um Djourou langweilt mich. Viel wichtiger erscheint mir die Frage, mit welchem Mittelfeld die Schweiz längerfristig erfolgreich spielen kann. Braucht es tatsächlich noch Wundertüte Behrami? Oder sollte nicht eher auf Jungtalente wie Freuler gesetzt werden? Ich wünsche mir einfach eine nicht nur effiziente, sondern auch attraktive (sprich: produktive) Schweizer Nati, der man liebend gerne zuschaut.
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    1. Antwort von René Ruf (RenéR)
      Wie kommen sie bei Behrami auf Wundertüte? Behrami ist einer von den 2 wichtigsten (Führungs-)Spielern in der Nati. Punkto Einsatz, Kampf und Wille macht ihm keiner etwas vor. Auch seine defensive Übersicht, gebunden an die gesamte Organisation, ist zentral im Schweizer Spiel.
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