Mehmedi: «Wir haben keine Wahl»

Im Gegensatz zu anderen Natispielern muss Admir Mehmedi sowohl beim Klub als auch bei der Landesauswahl stets um den Platz in der Startelf kämpfen. Vor dem Spiel gegen Portugal ist das nicht anders.

Admir Mehmedi sitzt im Training am Boden

Bildlegende: Kurze Auszeit Admir Mehmedi im Training mit der Nationalmannschaft Fresh Focus

Viele Plätze in der Nationalmannschaft sind fix vergeben. Die Verteidigung bilden im Normalfall Stephan Lichtsteiner, Fabian Schär, Johan Djourou und Ricardo Rodriguez. Stammplätze können auch Valon Behrami, Granit Xhaka und Xherdan Shaqiri, der gegen Portugal verletzt fehlt, beanspruchen.

Der Ausfall von Shaqiri dürfte dazu führen, dass auch Mehmedi für einmal nicht um seinen Platz in der Startelf bangen muss. Denn die Zeichen aus dem Training deuten darauf hin, dass Breel Embolo den Platz von Shaqiri einnehmen wird, womit die linke Aussenbahn frei wird für Mehmedi.

«  Wenn wir uns direkt für die WM qualifizieren wollen, müssen wir gegen Portugal punkten.» »

Admir Mehmedi

Konkurrenzkampf ist sich Mehmedi gewohnt, nicht nur in der Nationalmannschaft. Auch bei Leverkusen muss er sich immer wieder neu beweisen. «Ich hatte eine schwierige Phase im Frühling. Nun komme ich aus einer sehr guten Vorbereitung und habe auch im 1. Spiel gegen Mönchengladbach gespielt.»

Mehmedi fühlt sich in Form. Und auch privat läuft es dem 25-Jährigen bestens, im Sommer heiratete er seine Partnerin Sevdije. Seit der Hochzeit schiesse er mehr Tore, meinte Mehmedi auch mit einem Lächeln.

Bloss kein Fehlstart wie bei der letzten EM-Quali

Im Gegensatz zur letzten EM-Quali gilt es nun, einen Fehlstart in die beginnende WM-Kampagne am Dienstag zu vermeiden. «Wir haben keine Wahl. Wenn wir uns direkt für die WM in Russland qualifizieren wollen, müssen wir gegen Portugal punkten.»

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Bei Fifa spielen Sie mit dem FCZ! 4 Behauptungen an Mehmedi

0:40 min, vom 3.9.2016

Sendebezug: Laufende Berichterstattung zur Nationalmannschaft.

Spanischer Ref für Nati

Für den Schweizer Auftakt in der WM-Qualifikation gegen den Europameister Portugal am kommenden Dienstag in Basel wurde der spanische Schiedsrichter Antonio Mateu Lahoz nominiert. Der 39-jährige wird seit acht Jahren in der Primera Division eingesetzt. An den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro leitete der diplomierte Sportlehrer zwei Partien.