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Nationalmannschaft Mit starker Frühform in den Quali-Herbst

In den internationalen Ligen ruht der Ball, die Nati-Pause steht an. Vor dem eminent wichtigen Herbst in der WM-Qualifikation haben einige Schweizer Söldner bei ihrem Klub ihre ausgezeichnete Frühform unter Beweis gestellt.

Legende: Video «Interview mit Haris Seferovic» abspielen. Laufzeit 2:02 Minuten.
Vom 03.09.2013.

Die grossen Ligen Europas pausieren ein erstes Mal, um die Söldner in die Nati-Pause zu entlassen. Für die Schweiz geht die WM-Quali am Freitag gegen Island weiter. Die starke Frühform einiger Natispieler stimmt für den Spitzenkampf in der Gruppe E zuversichtlich.

Seferovic und Shaqiri als Hoffnungsträger

Zu den Hoffnungsträgern von Ottmar Hitzfeld zählen Haris Seferovic und Xherdan Shaqiri. Seferovic legte beim neuen Klub San Sebastian einen Traumstart hin und stand immer in der Startformation. In der Primera Division traf er bisher ein Mal, in den Champions-League-Playoffs gelang ihm ein Traumtreffer.

Shaqiri behauptete sich derweil bei Bayern München unter dem neuen Trainer Pep Guardiola. Der Mittelfeldspieler wurde vom Katalanen 6 Mal eingesetzt und traf je ein Mal in der Liga und im DFB-Pokal. Dazu war er auch im Penaltyschiessen des Supercups gegen Chelsea am Freitag erfolgreich.

Napoli-Trio im Schuss

Bei Napoli gehört das Schweizer Nati-Trio auch in der neuen Serie-A-Saison zu den Leistungsträgern. Zum Saisonauftakt hatte Blerim Dzemaili noch eine Sperre absitzen müssen, am 2. Spieltag wurde er für Landsmann Valon Behrami eingewechselt. Der gegen Island gesperrte Gökhan Inler spielte jeweils durch.

Und das sind nicht die einzigen Schweizer, die einen starken Saisonstart zeigten. Denn auch Ricardo Rodriguez bei Wolfsburg und Gladbachs Granit Xhaka befinden sich nach einer schwierigen letzten Spielzeit wieder klar auf dem aufsteigenden Ast.

TV-Hinweis

TV-Hinweis

Die WM-Qualifikation der Schweizer Nationalmannschaft geht in die heisse Phase. Verfolgen Sie das Heimspiel gegen Island am Freitag ab 20:00 Uhr auf SRF zwei und im Livestream. Auch mit Radio SRF 3 sind Sie live mit von der Partie.

6 Kommentare

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  • Kommentar von S.Zulauf, Chur
    Zu hoffen ist nur, dass Inler nicht eigesetzt wird. Wie wir im Brasilien-Match gesehen haben, ist das Spiel der Schweizer ohne ihn viel schneller und attraktiver.
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    1. Antwort von M. Schwab, Bern
      Die Kommentare der selbsternannten Fussballkritiker verstummen nie. Nicht einmal dann, wenn sich die meisten Leistungsträger der Nati in einer Hochform befinden. Inler, der seit langem mit Charakter und Leistung glänzt, ist nicht grundlos Captain dieser Mannschaft. Die Attraktivität und Offensive des Spiels hängt wohl kaum von ihm alleine ab. Und ein Freundschaftsspiel ist doch kaum massgebend für nächsten Freitag. Ich bin stolz auf diese Nati und wünsche ihr viel Erfolg! Liebe Gruess
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  • Kommentar von Nic Xnaper, Bern
    Mit Xhaka als 10er habe ich überhaupt keine Bedenken. Der Typ ist der einzige der aus dem Mittelfeld die Stürmer mit guten Pässen füttern kann (Shaqiri auf dem Flügel nicht dazugezählt). Man muss nur die ersten Spiele der Qualifikation anschauen. Zudem zieht er gerne selbst mal ab und mit Seferovic haben wir endlich einen kaltblütigen Stürmer. Der Rest aus dem Mittelfeld und der Abwehr überzeugt defensiv.
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  • Kommentar von Frank Hetsch, Pfäffikon SZ
    Die Schweizer Nati darf sich berechtigte Hoffnungen auf eine Qualifikation machen. Die Jungs haben das drauf, gar keine Frage. Es geht jetzt nur noch darum, auch bei vermeintlich kleinen/schwachen Gegnern spielbestimmend zu sein und am Ende mit drei Punkten dazustehen.
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    1. Antwort von Ro Mai, Uckange
      Ja, und zum Glück gab es auch mal Test-Länderspiele wie jenes an einem 1ten November ausswärts gegen Luxemburg. Keiner verstand damals den Sinn, aber daran knorzen wir ja noch immer : vermeintlich schwache Gegner im Spiel zu bestimmen. Siege wie derjenige gegen Brasilien, oder auch ein 5:3 gegen D sind ja schön, aber damit kommt man nicht weit...
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