Zum Inhalt springen
Inhalt

Nationalmannschaft Nati: Basis für den Herbst legen

Die Schweizer Fussball-Nationalmannschaft trifft im letzten WM-Qualifikationsspiel vor der Sommerpause am Samstag in Genf auf Zypern. Dabei soll ein weiterer Schritt Richtung WM-Endrunde 2014 getan werden. Wohl mit Captain Gökhan Inler und sicher mit einer neuen Offensive.

Legende: Video Die Schweiz vor der Partie gegen Zypern («sportaktuell») abspielen. Laufzeit 02:04 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 07.06.2013.

Die Enttäuschung über das torlose Remis in der WM-Qualifikation im März auf Zypern war gross. Rund zweieinhalb Monate später kann sich die Schweizer Nationalmannschaft gegen den gleichen Gegner in Genf resultatmässig rehabilitieren.

Sie muss es - will sie die gute Ausgangslage in der Gruppe E  aufrecht erhalten. Nach 5 von 10 WM-Qualifikationspartien ist die Schweiz noch immer das einzig ungeschlagene Team. Gegen die Zyprer soll nun der 4. Sieg der laufenden Kampagne unter Dach und Fach gebracht werden. Drei Punkte wären vor allem auch im Hinblick auf die restlichen zwei heiklen Auswärtsspiele in Norwegen und Albanien im Herbst von grosser Bedeutung.

Captain Inler wohl dabei

Wer aktiv auf dem Feld zum Erfolg beitragen soll, wurde in dieser Woche so intensiv wie kaum einmal in der jüngsten Vergangenheit vor einem Nati-Spiel debattiert. Trainer Ottmar Hitzfeld liess in den Trainings kaum Tendenzen erkennen und probierte vieles aus.

Etliche Spieler rechnen sich so Einsatzchancen aus. «Gesetzte» gibt es kaum, auch Captain Gökhan Inler ist auf seiner Position nicht unantastbar. Dennoch deutet einiges darauf hin, dass der 28-Jährige nach seinen starken Trainingsleistungen in Genf auflaufen wird.

Konkurrenz fördert Teamgeist

«Wir wollen einen gesunden Konkurrenzkampf im Team», erläutert Hitzfeld. «Das ist wichtig für den Teamgeist. So sehen andere Spieler, dass auch sie Chancen haben.»  Der Lörracher liess am Freitag durchblicken, dass er wohl mit 2 Stürmern beginnen werde.

Diese dürften nicht wie im März-Spiel Innocent Emeghara und Haris Seferovic heissen, sondern Mario Gavranovic (von Hitzfeld unter der Woche angekündigt) und ziemlich sicher Josip Drmic. Was feststeht: Diego Benaglio wird erstmals seit Oktober 2012 und seiner abgesessenen Gelb-Sperre wieder das Nati-Tor hüten.

Zypern fehlt Christofis

Während Hitzfeld bei seinen Aufstellungs-Entscheidungen die Qual der Wahl hat, muss sein Antipode Nikos Nioplias auf wichtige Spieler verzichten. So fehlt Zypern beispielsweise Stürmer Demetris Christofis, der diese Woche vom FC Sion verpflichtet wurde, aus privaten Gründen. Nioplias hat sich mit der Absage abgefunden: «Wir spielen auch ohne ihn 11 gegen 11 und werden versuchen, die beste Antwort zu geben.»

TV-Hinweis

TV-Hinweis

Sie können die Partie zwischen der Schweiz und Zypern am Samstag ab 17:00 Uhr auf SRF zwei und im Livestream mitverfolgen. Auch Radio SRF 3 überträgt das Spiel aus Genf live.

3 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Fabio Del Bianco, Spiez
    Realistisch gesehen, bei allem Respekt, MUSS die Schweiz hier Gruppensieger werden. Andere Nationen würden sich die "Finger lecken" in einer solchen Gruppe. Natürlich hat sich das die Schweizer Nati auch verdient (frühere erfolgreiche Qualifikationen). Trotzdem muss die Schweiz einen Zacken zulegen (spielerisch), denn meiner Meinung nach spielt bspw. Österreich (Nationalmannschaft) zur Zeit den besseren Fussball.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von bekim zenuni, emmenbrücke
    ich finde dass die " Vertragsstammspieler" nicht spielen sollten, wenn Sie die Leistung im Club nicht bringen !!!! Blerim Dzemaili muss in der Startelf SPIELEN. !!!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von urs, thun
    liebe nati hollt heute 3 punkte, das wäre sehr sehr superobermegahammergeil. mit begnalio haben wir ja einen guten Torhüter zwischen den Pfosten. auch sommer ist supergut. aber vom dritten Torhüter will ich gar nicht sprechen. bürki wäre besser als wölfli.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen