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Nati-Coach nicht nur zufrieden Petkovic: «Es gibt noch einige Baustellen»

Mit dem Resultat war Nationalcoach Vladimir Petkovic zufrieden – mit der Leistung gegen Spanien aber nicht restlos.

Vladimir Petkovic.
Legende: Sein Team habe zu oft nur reagiert Vladimir Petkovic. Keystone

Sein Team habe vor allem in der zweiten Halbzeit zu viel zugelassen, bemängelte Petkovic nach dem 1:1 in Villarreal. Die wichtigsten Aussagen des Nationaltrainers nach dem Spanien-Spiel:

  • «Wir haben als Mannschaft gut agiert, aber zu oft nur reagiert. Wir müssen präsenter sein, läuferisch und im Kopf.»
  • «Trotz Problemen sind wir kompakt geblieben und haben einige Chancen gehabt. Wir haben eine gute erste Stunde gezeigt.»
  • «Wir haben noch einige Baustellen, die wir in den nächsten zwei Wochen beheben müssen.»
  • «Das Resultat ist immer wichtig. Man kann sagen, dass wir gegen einen starken Gegner bestanden haben. Ich sehe Spanien an der WM im Halbfinal.»

Was Petkovic fordert

Die Baustellen wollte Petkovic nicht an einzelnen Spielern festmachen. Es gehe darum, dass die Nati einen guten physischen Zustand erreiche. Mit frischeren Beinen werde man dann auch mehr Bewegung sehen. «Die läuferische Bereitschaft hat etwas gefehlt. Wir müssen zudem noch präziser werden, Fehler und Unsicherheiten abstellen», so Petkovic.

Was meine Experimente betrifft, so sehe ich das Glas halbvoll.

Man dürfe die Partie gegen die seit der EM 2016 ungeschlagenen Spanier nicht überbewerten. Petkovic ordnete das Unentschieden aber als «gute Ausgangslage für die kommenden Wochen ein.»

Xhakas Rückkehr und das Shaqiri-Experiment

Am Horizont zeichnet sich bereits Erfreuliches ab. Granit Xhaka, dessen Absenz deutlich zu spüren war, steht vor der Rückkehr. Petkovic ist optimistisch: «Ich gehe davon aus, dass er ab Dienstag voll mitmachen kann.»

Seine Stamm-Elf scheint zu stehen. Dennoch testete Petkovic in der zweiten Halbzeit eine taktische Variante. Xherdan Shaqiri spielte auf der Dzemaili-Position, Breel Embolo war anstelle Shaqiris für die rechte Seite zuständig. Petkovic beurteilte die Sache so: «Was meine Experimente betrifft, so betrachte ich das Glas als halbvoll.»

Legende: Video Spanien - Schweiz: Die Live-Highlights abspielen. Laufzeit 03:16 Minuten.
Aus sportlive vom 03.06.2018.

Sendebezug: SRF zwei, 03.06.2018, 20:35 Uhr

10 Kommentare

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  • Kommentar von pius winiger (süsse maus)
    Nach der vorzeitigen Absage von Mehmedi, wer spielt im linken offensiven Mittelfeld, wenn Zuber ausfällt (rote Karte, Verletzung, nicht in Form oder aufgrund von Müdigkeit)? Rodriguez, Moubanje & Shaqiri? Daneben gibt es noch die Aufgabe zu lösen, wie die Coloirs des eigenes Strafraumes durch die Offensive abgedeckt werden. Einzig Embolo bemühte sich in dieser Hinsicht. Die Spanier schlossen zuviel an der Strafraumgrenze ab. Ebenso wird Neymar Lichtsteiner mit seinem Tempo an die Grenzen bringen
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  • Kommentar von Erich Singer (liliput)
    Sinnlos und deplatziert ist höchstens ihr Kommentar Herr Sinnlos!!
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  • Kommentar von Peter Sinnlos (ThinkTwice)
    Leider befürchte ich dass im Gegensatz zu den Eishockeyanern die Frisuren wichtiger als die Leidenschaft zu kämpfen grösser sein wird und deshalb schon in der Gruppenphase Ende sein wird...
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    1. Antwort von Claudio Hotz (cloudi92)
      Ich stimme Ihnen zu, dass die Leidenschaft der Eishockeynati auf einem höheren Niveau war, als die der Fussballer. Ich glaube jedoch, dass im Achtelfinal gegen Deutschland Schluss sein wird, da die Mannschaft gegen Costa Rica und Serbien gewinnen kann, jedoch nicht gegen Brasilien.
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    2. Antwort von Daniele Röthenmund (Daniele Röthenmund)
      Ich finde nicht das es an der Leidenschaft fehlt, es gibt zwar Spieler die Stagnieren weil sie zu genügsam sind, meinen weil sie im Ausland spielen wären sie was besondere, besonders Shaquiri tut die wenige Kritik und die stetige Aufmerksam nicht gut, er hat sich aus meiner Sicht negativ entwickelt, als Gegenpol sehe ich Rodriguez, er hat den Durchbruch geschafft, wird aber in der Schweiz leider viel zu wenig Wahrgenommen.
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    3. Antwort von Josef Graf (Josef Graf)
      Herr Sinnlos (heissen Sie wirklich so?) und Herr Hotz, erinnern Sie sich noch an die Kommentare zur Eishockeynati über deren Auftritte an den Olympischen Spielen und in der Vorbereitungsphase? Dem Trainer wurde vorgeworfen, seinen Spieler nicht genug Feuer unter dem H. zu machen. Aber sowieso: Kann man so unterschiedliche Sportarten vergleichen? Eishockey erfordert kurze Einsätze mit vollem Tempo mit Pausen dazwischen, während im Fussball durchgespielt werden muss mit komplexem "Rasenschach".
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    4. Antwort von Samuel Mosimann (sammo)
      Dass die Leidenschaft in Testspielen nicht allzu gross ist, ist nichts neues. Wie Sascha Ruefer gesagt hat, spielen die Schweizer ZDM Behrami und Zakarja ihre Stärken nicht vollends aus weil man das Verletzungsrisiko beim Testspiel gering halten will. Dieser Umstand kann dann auch als "fehlende Leidenschaft" angesehen werden. Herr Röthenmund: Wie viele Stoke-Spiele haben Sie verfolgt? Shaqiri hat sich diese Saison positiv entwickelt und das Vertrauen verdient. (wobei gestern blass, ja).
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    5. Antwort von roger marti (chomolongma)
      He Freunde es war mal gerade ein Vorbereitungsspiel! Und das ging ja realtiv glücklich über die Bühne. Wie kann man da nun schon Vergleiche mit der EishockeyWM machen! Die Vorbereitung war ja da, glaube ich mich zuerinnern auch nicht nur top, oder!?
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