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Nationalmannschaft Nati feiert ungefährdeten 4:0-Sieg in San Marino

Die Schweizer Nati ist gegen San Marino zum erhofften klaren Sieg gekommen. Beim 4:0 in Serravalle trug sich Haris Seferovic als Doppeltorschütze ein. In der 2. Hälfte liess die Konzentration bei den Schützlingen von Vladimir Petkovic aber stark nach.

Den ersten Torschuss des Spiels «abwehren» musste nach 13 Sekunden zwar Yann Sommer - San Marinos Giovanni Bonini war eine Flanke missglückt. Und in der 36. Minute kam der frei stehende Nicola Chiaruzzi aus 6 Metern zu einem Kopfball.

Doch ansonsten hatte die Nati die Partie bei der Nummer 208 der FIFA-Weltrangliste weitgehend im Griff. Das neu formierte Mittelfeld mit Granit Xhaka, Pajtim Kasami (für den angeschlagenen Valon Behrami) und Blerim Dzemaili (für Gökhan Inler) gestaltete das Spiel und suchte immer wieder Haris Seferovic und Josip Drmic in den Spitzen.

Legende: Video Seferovics Führungstor abspielen. Laufzeit 00:29 Minuten.
Aus sportlive vom 14.10.2014.

Seferovic trifft, Drmic nicht

Seferovic nutzte in der 10. Minute seine dritte Chance. Der Eintracht-Söldner köpfelte (aus abseitsverdächtiger Position) zur Führung ein und beendete damit eine 329 Minuten andauernde Torflaute der Nati. In der 23. Minute doppelte er aus der Drehung nach.

Weniger machte Drmic aus seinen Möglichkeiten. Der Leverkusen-Stürmer schien Mühe mit dem feuchten Terrain zu haben und vergab diverse Gelegenheiten teils kläglich. Dennoch stand es nach einer halben Stunde und einem herrlichen Dzemaili-Kopfball 3:0.

Legende: Video Rodriguez verschiesst Penalty abspielen. Laufzeit 00:21 Minuten.
Aus sportlive vom 14.10.2014.

Rodriguez verschiesst Penalty

Nach der Pause flachte die Partie ab. Xherdan Shaqiri schob in der 79. Minute zum 4:0 ein. Das Tor hätte allerdings nicht zählen dürfen, da der Bayern-Söldner bei Xhakas Hereingabe klar im Offside stand.

Kurz vor Schluss konnte Ricardo Rodriguez zu einem von Admir Mehmedi herausgeholten Elfmeter antreten – doch der ansonsten sichere Penaltyschütze scheiterte mit seinem schwachen Schuss an San Marinos Keeper Aldo Simoncini, der schon im Spielverlauf einige gute Paraden gezeigt hatte.

Legende: Video Widmers Chance abspielen. Laufzeit 00:27 Minuten.
Aus sportlive vom 14.10.2014.

Widmers Debüt

Zu seinem Länderspieldebüt kam Silvan Widmer. Der 21-jährige Aargauer wurde nach einer Stunde für Stephan Lichtsteiner eingewechselt und hätte kurz darauf beinahe getroffen.

Insgesamt zeigte die Nati einen soliden Auftritt. Restlos überzeugen konnte sie aber nicht. Die Aussenverteidiger Lichtsteiner und Rodriguez hatten gegen stärkere Gegner schon wirkungsvolleren Zug nach vorne. Und die Varianten bei Standards brachten nichts ein.

Nur noch 3 Punkte hinter Litauen

Im 3. EM-Quali-Spiel holte das Team von Vladimir Petkovic die ersten drei Punkte und steht damit auf dem 4. Tabellenrang. Am 15. November steht das kapitale Heimspiel gegen das 3 Punkte voraus liegende Litauen auf dem Programm. Zum Abschluss des Länderspieljahres tritt die Schweiz drei Tage später zu einem Test in Polen an.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 14.10.14, 20:00 Uhr

29 Kommentare

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  • Kommentar von kilian, goldingen
    jetzt muss allerdings ein sieg gegen Litauen folgen, so dass man Litauen wieder über holt und wenn Slowenien keine Punkte holt auch hinter die Schweiz fällt, so dass die schweiz troz dem schlechten start nach 4 von 10 spielen auf dem 2. Platz liegt. Also wünschen wir den schweizern und den engländern viel glück gegen Litauen bzw. gegen Slowenien.
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  • Kommentar von paul beaumont, pfaeffion
    Es ist ein Elend. Topspieler nehmen den Ball an und sind bereit fuer die naechste Aktion. Unsere sind meistens dazu nicht in der Lage. Der Ball springt 2 Meter weiter. Dann ist ein Gegner da. Der naechste Pass ist ungenau oder nach hinten. Im weiteren sind Sie langsam und kommen in Bedraengnis. Die Grundschule des Fussballs ist Ball sicher annehmen. Blick zum frei stehenden Mann und wenn immer moeglich nach vorne! Das ist nicht immer moeglich aber das Tor ist vorne!!!!
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  • Kommentar von MH, Seuzach
    ...Die Schweiz zeigte dort eine viel bessere Leistung, klar noch unter anderem Trainer aber denoch als Nati. Dass so viele Secondos in der Nati spielen ist mir egal, an das sollten wir uns langsam gewöhnt haben. Ich hoffe die Schweizer Nati packt das noch mit der Quali und wir können unter Freunden ab und zu ein Interessantes Spiel der Nati an der EM anschauen.
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