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Nationalmannschaft Nati: Schwächen und Stärken

Was war gut? Was nicht? Wir haben zum Nati-Test in der Slowakei einige Szenen herausgesucht.

Behrami mittendrin
Legende: Behrami mittendrin In der Nachspielzeit wurde es hektisch. Keystone
Legende: Video Keine Lufthoheit abspielen. Laufzeit 0:20 Minuten.
Vom 13.11.2015.

Negativ: Kopfballspiel

Beim 1:0 durch Michal Duris nach einer Standardsituation verloren gleich zwei grossgewachsene Schweizer ihre Kopfballduelle: Eren Derdiyok gegen Juraj Kucka und Fabian Schär gegen den Torschützen. Das Wahren der Lufthoheit im eigenen Strafraum gehört für ein (selbsternanntes) Spitzenteam zu den Basics - auch wenn die Slowaken in den Minuten zuvor den Druck erhöht hatten.

Legende: Video Vom Tempo überfordert abspielen. Laufzeit 0:22 Minuten.
Vom 13.11.2015.

Negativ: Ausgespielt werden

Bei Robert Maks 3:0 liess sich Johan Djourou durch einen simplen Haken austricksen, Stephan Lichtsteiner konnte weder den Pass auf Marek Hamsik an die Grundlinie noch dessen Hereingabe verhindern. Schon in der Entstehung der Torszene hatten sich 7 Schweizer durch einen weitergeleiteten Pass in die Tiefe überspielen lassen. Mangelndes Tempo (sowohl vorne wie hinten) war lange das Schweizer Hauptproblem.

Legende: Video Derdiyoks Positionsspiel abspielen. Laufzeit 0:22 Minuten.
Vom 13.11.2015.

Positiv: Derdiyoks Rückkehr

Trotz seines Patzers beim 0:1 gehört Eren Derdiyok zu den Gewinnern der letzten Nati-Spiele. Beim 1:3 unterstrich der Türkei-Söldner, der in Trnava erst sein 3. Spiel seit seinem Nati-Comeback bestritt, dass er mit seinem Torriecher eine valable Alternative zu Josip Drmic und Haris Seferovic im Sturmzentrum darstellt.

Positiv: Behramis Fighterseele

Legende: Video Aggressivität abspielen. Laufzeit 0:47 Minuten.
Vom 14.11.2015.

«120 Prozent Einsatz» hatte Coach Vladimir Petkovic gefordert. Das erfüllte die Startelf nicht. Dafür der eingewechselte Valon Behrami. In der Nachspielzeit zeigte der Watford-Akteur, warum er neben Lichtsteiner als Aggressivleader der Nati gilt. Dem slowakischen Captain Martin Skrtel bot er gemeinsam mit Schär mächtig Paroli. Über «Rudelbildungen» kann man geteilter Meinung sein - in diesem Fall war Behramis Zeichen ans eigene Team angebracht.

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Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 13.11.15, 20:30 Uhr

7 Kommentare

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  • Kommentar von Jonas Berthelé, Küttigen
    Ein Lang,Zuffi,Embolo,Kasami,Lustenberger oder Xhaka die im Verein sehr gut spielen sollen auch in der Nati von Anfang an spielen dürfen. Z. B. Xhaka ist in Gladbach zum Captain geworden und spielt seit dann nochmals ein Stück besser, darum soll er in der Nati zum Captain werden und auf seiner lieblings Position spielen. Spieler die im Verein nicht zum Einsatz (wie Inler, Behrami, Schär) kommen dürfen nicht mehr in der Nati spielen. Petkovic muss Änderungen machen, sonst muss neuer Trainer her.
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  • Kommentar von joe johnson, solothurn
    behrami ist mE nicht ein "aggressiv-leader", sondern ein steter unsicherheitsfaktor. an einem guten tag kann er vieles reissen, genauso gut kann er in jeder sekunde eines spiels, auch im allerdümmsten moment gut sein für eine rote karte oder ähnliches.
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  • Kommentar von Kurt A, Dübendorf
    Nach diesem Spiel fürchte ich mich fast ein wenig vor der EM. Dieses Spielsystem wird in Frankreich nicht genügen. Ein Spiel das nur auf Ballhalten in der Mittelzone, mit vielen Quer- und Rückpässen nach hinten ausgerichtet ist, ohne schnelles Überbrücken dieser Zonen bringt überhaupt nichts. Unsere "Stars" sind nicht schnell genug und zudem nicht passgenau um schnelle Angriffe vorzutragen. Und jeder nutzt seine Einsatzzeit, um sich bei jeder Ballberührung noch ein wenig zu präsentieren.
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