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Nationalmannschaft Nati: Sorgenkind Chancenauswertung

Die Schweizer Nationalmannschaft hat in der aktuellen EM-Qualifikation mit der Effizienz zu kämpfen. Mit Yann Sommer und Stephan Lichtsteiner suchten während des Zusammenzugs in Feusisberg zwei Defensiv-Spieler nach Erklärungen.

Legende: Video Sommer über Revanche-Gelüste und Selbstvertrauen abspielen. Laufzeit 03:04 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 02.09.2015.

TV-Hinweis

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Verfolgen Sie das Quali-Spiel zwischen der Schweiz und Slowenien am Samstag ab 20:00 Uhr auf SRF zwei und im Liveticker. Die Partie gegen England sehen Sie am Dienstag ab 20:00 Uhr.

Bürki leicht verletzt

Roman Bürki leidet an einer Prellung am Knie und liess das Mittwoch-Training deshalb vorsichtshalber aus. Der 24-Jährige bleibt jedoch im Kader für die kommenden Spiele gegen Slowenien und England.

«Wir haben eine kleine Rechnung offen», sagt Yann Sommer im Hinblick auf das Rückspiel gegen Slowenien. Ganz so klein sollte die Rechnung aber nicht sein: Gefragt sind Tore bei der Revanche für die 0:1-Pleite im letzten Oktober. «Wir haben im Hinspiel eine gute Partie gezeigt, aber die Chancenauswertung hat nicht gestimmt.»

Im besten Fall besiegt die Schweiz Slowenien am Samstag mit 2 Toren Differenz und gewinnt am Dienstag auch in London. Dann kann sie nicht mehr von Platz 2 verdrängt werden.

Sommer: «Viel Selbstvertrauen»

Beim letzten Ernstkampf, dem 2:1-Sieg in Litauen im Juni, konnte die spielerische Überlegenheit nicht in Tore umgemünzt werden. Ob das Team von Vladimir Petkovic die Chancenauswertung seither markant verbessert hat, ist zumindest fraglich. «Doch, ich finde schon», stellt sich Sommer hinter seine Vorderleute. «Die Stürmer konnten in ihren Klubs viel Selbstvertrauen tanken.»

Doch nicht nur die Angreifer, sondern das ganze Team sei gefordert: «Wir müssen unsere Qualität in Basel auf den Platz bringen.»

Lichtsteiner: «Uns fehlt der Killerinstinkt»

Die Chancenauswertung ist auch auf Klubebene ein Thema: Sommers Mönchengladbach ist in der Bundesliga genauso schlecht in die Saison gestartet wie Stephan Lichtsteiner mit Juve in Italien. Der Serie-A-Söldner bringt das Erfolgsrezept für das Wiedersehen mit Slowenien auf den Punkt: «Es braucht Tore.»

Lichtsteiner zweifelt dabei nicht am Können der Schweizer Stürmer: «Wir haben die Qualität, Chancen zu erarbeiten. Aber momentan fehlt uns der Killerinstinkt.» Das sehe man auch im Training, wo die Spieler oft zu locker den Abschluss suchen. Im Ernstkampf kann sich das sehr schnell rächen – genauso wie im Hinspiel in Maribor.

Legende: Video Lichtsteiner über Juve, Slowenien und den Killerinstinkt abspielen. Laufzeit 04:55 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 02.09.2015.

Sendebezug: SRF zwei, sportaktuell, 2.9.2015, 22:20 Uhr

2 Kommentare

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  • Kommentar von Jason dabalino, Wangen
    Lichtsteiner macht einfach immer noch die intressantesten Interviews der Nati :)
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  • Kommentar von Koni Ulrich, Glattfelden
    Letztes Schweizer Beispiel: Die Basler spielten in Israel noch fünf Minuten vor Schluss seitwärts und rückwärts, obwohl sie nur noch ein Tor retten konnte. Petkovic gehört in dieselbe Kategorie. Ganz anders die Briten. Letzte Woche schaute ich in Liverpool die Zusammenfassungen: was für ein Anstürmen über die Seiten! Was für eine Wucht. Da haben unsere gutbezahlten Söldner noch einen weiten Weg!
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