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Nationalmannschaft Nordirland: Der Torverhinderer

Der Schweizer Barrage-Gegner ist die Weltnummer 23 aus einem Land mit 1,9 Millionen Einwohner. Bei den Nordiren wird defensive Stabilität gross geschrieben und wirbelt ein früherer Sion-Akteur im Angriff.

  • Lange ist es her: Die Nordiren nahmen bislang 3 Mal an einer WM teil – letztmals 1986
  • Seit EM im Aufwind: Der Achtelfinalist holte zuletzt aus 12 Partien 7 Siege und 1 Remis
  • Die bisherige Bilanz der Schweiz: 2 Siege / 1 Unentschieden / 1 Niederlage

Nordirland liess in der Qualifikation in 10 Partien nur 6 Gegentore zu. Das ist ein erstaunlicher Wert und sagt einiges über die Stärke des Barrage-Widersachers aus. Die Kompaktheit, eine defensiv vorbildliche Organisation und physische Härte machen das Team von Trainer Michael O'Neill zu einem unbequemen Gegner.

7 Mal spielten die Insulaner zu Null, abgesehen gegen Gruppensieger Deutschland (0:2, 1:3) kassierten sie einzig bei der abschliessenden Niederlage in Norwegen einen Gegentreffer (ein Eigengoal!).

  • Im Vergleich dazu die Schweiz: Sie liess in der bisherigen Qualifikations-Kampagne 7 Tore zu und wies 6 Mal eine «Weisse Weste» auf.

In der Offensive können die Nordiren, die primär in den beiden höchsten englischen Ligen und in Schottland engagiert sind, weniger Druck erzeugen als die Schweiz. Sie erzielten 17 Goals in der Quali – die Schweiz kam auf deren 23.

Direktvergleiche liegen lange zurück

Die beiden Mannschaften trafen bislang erst 4 Mal und seit dem 0:0 in einem Freundschaftsspiel im Sommer 2004 nie mehr aufeinander.

Legende: Video Coach O'Neill: «Wir können die Schweiz schlagen» abspielen. Laufzeit 01:01 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 17.10.2017.

Nordirlands Coach O'Neill verweist auf eine «gleichermassen interessante wie schwierige Aufgabe». Der 48-Jährige hat Respekt vor der Leistung der Schweizer. Er glaubt dennoch fest daran, dass seine Schützlinge den letzten Schritt auf dem Weg an die Endrunde 2018 nach Russland machen können.

Das Duell um das WM-Ticket wird am Donnerstag, 9. November, 20:45 Uhr, in Belfast lanciert. Das Rückspiel findet drei Tage später, 18:00 Uhr, in Basel statt.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 17.10.2017 13:55 Uhr

13 Kommentare

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  • Kommentar von matthias eggenberger (Onkel)
    Sehr geehrter Herr Rufer, das Heimspiel als zweites Spiel bestreiten zu dürfen ist IMMER ein Vorteil. Nichts gegen Ihre Einschätzungen gegenüber dem Barragegegner, aber bei der Aussage es sei egal ob zuerst auswärts oder nicht liegen Sie falsch!
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  • Kommentar von Fabio Krauss (FabioK)
    Interessant (oder leicht frustrierend): Wir bzw. unser Team wird auf dem internationalen Parkett von niemandem wirklich ernst genommen. Alle scheinen sich zu freuen, wenn sie auf die Schweiz treffen. Wir werden immer als der einfachere / angenehmere Gegner bezeichnet, wenn wir mit anderen möglichen Gegnern verglichen werden. Einzige Ausnahme: Der schwedische Coach hat die Schweiz als eines der am stärksten unterschätzten Teams bezeichnet. Wäre schön, wenn wir dieses Kompliment bestätigen können.
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  • Kommentar von marlene Zelger (Marlene Zelger)
    Wenn Nordirland und die Schweiz gegenseitige Tore verhindern, ist die Schweiz an der WM dabei. Ich vertraue unserem Jan Sommer. Er macht einen sehr guten Job und unsere Jungs müssen halt mehr auf Defensive spielen. Es kommt nicht auf die Anzahl der Tore an, sondern auf das Unentschieden.
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    1. Antwort von U. Salzmann (usalz)
      Achtung Fussball-Weisheit aus der Innerschweiz! Mit Unentschieden ist bislang noch keine Mannschaft an die WM gefahren soweit ich weiss.
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