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Nationalmannschaft Petkovic: «Ich übernehme einen Teil der Schuld»

Die Nati-Akteure geben sich nach dem minimalistischen 2:1-Sieg in Andorra äusserst selbstkritisch.

«Das einzig Positive ist, dass wir das Spiel gewonnen haben», sagte Vladimir Petkovic nach dem Schlusspfiff. «Ich nehme einen Teil der Schuld auf mich», gab sich der 53-Jährige selbstkritisch, «aber auch die Mannschaft muss sich den Spiegel vorhalten».

Feiern zuerst die neun Punkte.
Autor: Vladimir Petkovic

Er fragte sich nach dem Match, ob er seinem Team die richtigen Inputs gegeben habe. Man habe «zu leger» gespielt, in den kommenden Partien müsse man «selbstbewusster und mit höherer Intensität» ins Spiel gehen. Dennoch darf der Zittersieg den erfolgreichen Start in die Kampagne nicht überschatten: «Jetzt feiern wir zuerst die neun Punkte, nächsten Monat denken wir an den nächsten Gegner.»

Eine solche Atmosphäre hatte ich zuletzt in der U16-Nati.
Autor: Admir Mehmedi

«Ich dachte, da passiert nichts mehr», gestand Admir Mehmedi, Torschütze zum 2:0. Das Spiel habe einmal mehr gezeigt, dass man jede Partie seriös angehen müsse. «Wir hätten konsequenter nach vorne spielen sollen.»

Legende: Video Martinez' traumhafter Anschlusstreffer abspielen. Laufzeit 0:42 Minuten.
Vom 10.10.2016.

Nicht nur der unterklassige Gegner, auch die Stimmung im Stadion war für den Bundesliga-Profi speziell: «Eine solche Atmosphäre hatte ich zuletzt in der U16-Nati», schmunzelte Mehmedi. «Zum Glück hatte es noch ein paar Schweizer Fans.»

Darf das Gegentor nicht zu ernst nehmen.
Autor: Roman Bürki

Für Goalie Roman Bürki war der späte Gegentreffer «das Schlimmste». «Am Schluss wurde es nochmals heiss», bemängelt der Dortmund-Keeper. «Es war aber auch sehr schwierig auf diesem Terrain und gegen diesen Gegner.» Ein Weltuntergang sei der minimalistische Sieg aber auch aus seiner Perspektive nicht: «Man darf das Gegentor nicht zu ernst nehmen.»

Legende: Video Andorra - Schweiz: Die Live-Highlights abspielen. Laufzeit 3:12 Minuten.
Vom 10.10.2016.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 10.10.2016, 20:00 Uhr

7 Kommentare

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  • Kommentar von Robert Meier (R. Meier)
    Diese Schweizer Nati ist wohl die beste, die wir je hatten - und Petkovic der beste Trainer, den wir je hatten. Es wird - mal abgesehen vom gestrigen Spiel - der attraktivste Fussball gespielt und man kann jeden Gegner schlagen. Und hört doch mal auf, an Shaqiri die ganze Zeit rumzunörgeln. Er ist unglaublich ballsicher. Diese Flanke auf Mehmedi gestern war einfach extraklasse. Zudem hat keiner so viele schöne Treffer jemals für die Schweiz geschossen.
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  • Kommentar von Rolf Künzi (Unbestimmt)
    Für mich ist die Schweiz schon an der WM. Die entscheidende Frage ist aber die. Spielt die Schweiz vielleicht ohne Shaqiri stärker? Und wie macht man die Schweiz so stark, sprich das Team so breit, dass sie auch an einer WM bestehen kann
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  • Kommentar von Daniele Röthenmund (gerard.d@windowslive.com)
    Herr Petkovic, sich die Schuld zu geben ist falsch! Schuld allein sind die Spieler, so Hochbezahlte Profis sollten alt genug sein Selbstverantwortung zu übernehmen, doch es sind Minimalisten. Daher werden Sie auch nie etwas gewinnen. Auch die grossen haben einmal ein Durchhänger ab er nicht so wie unsere Nati. Sie wollen Gross sein dann sollen Sie auch so auf dem Platz benehmen. Shaqiri erinnert mich sehr an Sforza, grosse Klappe aber nicht dahinter. Shaqiri wir seit Jahren überschätzt!
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