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Nationalmannschaft Petkovic redet Klartext: Zu lange Pause und ohne Embolo

Die Akteure der Schweizer Nationalmannschaft haben sich am Montag erstmals seit 4 Monaten wieder getroffen. Coach Vladimir Petkovic sprach von einer «zu langen Zeit» und machte auch deutlich, dass Breel Embolo nicht dazustossen wird.

Am 18. November 2014 hat die Schweiz das Länderspieljahr mit dem Testspiel in Polen (2:2) abgeschlossen. Seither sind 4 Monate vergangen, in denen es keine Nati-Zusammenkunft mehr gab. Nun stehen die 5. EURO-Qualifikationspartie gegen Estland (Freitag) und ein Testspiel gegen die USA (31.3.) auf dem Programm.

«Ich war in der Nati-Pause sehr aktiv»

«Die Zeit dazwischen war ein bisschen zu lang. Aber daran konnte ich nichts ändern», sagte Coach Vladimir Petkovic. Es sei ihm nichts anderes übrig geblieben, als das Positive aus dieser Zeit mitzunehmen: «Ich war sehr aktiv, habe viele Spiele besucht und mich gründlich auf die bevorstehenden Aufgaben vorbereitet.»

Die Freude über die Einsätze im Klub

Petkovic hat mit Erleichterung zur Kenntnis genommen, dass seine Spieler nicht nur gesund sind, sondern auch in den Klubs vorwiegend viel Einsatzzeit erhalten. «Zudem haben die meisten Spieler zuletzt auch Erfolgserlebnisse feiern können. Das ist wichtig», zeigte sich der 51-Jährige zufrieden.

Legende: Video «Embolo wird nicht kommen» abspielen. Laufzeit 0:30 Minuten.
Vom 23.03.2015.

Embolo (noch) nicht in der A-Nati

Klartext redete Petkovic in Bezug auf die Personalie Breel Embolo: «Ich habe ihn nicht zur Verfügung und es besteht auch nicht die Möglichkeit, dass er in den nächsten Tagen zu uns stossen wird.» Der 18-jährige gebürtige Kameruner fehlt nicht wegen mangelnden Leistungen, sondern wegen fehlenden Papieren.

Seit dem 19. Februar dieses Jahres besitzt Embolo zwar den Schweizer Pass. Noch ausstehend ist allerdings eine von der FIFA benötigte formelle Berechtigung, dass er für Wettbewerbsspiele mit dem Schweizer A-Nationalteam zugelassen ist. Stattdessen bereitet sich das Talent mit der U21 auf die Tests gegen Italien vor (26. und 31. März).

Sendebezug: Radio SRF 3, Abendbuelltin, 23.03.2015, 17:10 Uhr

8 Kommentare

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  • Kommentar von Ryan Knee, Muttenz
    Man kann natürlich über Sinn und Unsinn von allem diskutieren, z.B., der Mensch.
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  • Kommentar von Paul Oberholzer, Dübendorf
    Was solls, Herr Daniel Hüpin aus Wangen. Wenn die Schweizer deren Eltern vor zwanzig Jahren schon den Schweizer Pass hatten, spielen würden, wären wir sowieso nicht dabei. Ich war regelmässig auf Fussballplätzen unterwegs. Heute stinkts mir die jugoslavischen Meisterschaften auf unseren Plätzen an zu sehen.
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  • Kommentar von Peter Martins, Schaffhausen
    Recht hat er!! Doch statt kürzeren Klubpausen machen wir doch am besten keine Länderspielpausen mehr. Ich hab's so was von satt! Jedes Mal, wenn meine Lieblingsteams ins Rollen kommen, müssen wir in die verfluchte Länderspielpause!
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    1. Antwort von Daniel Hüppin, Wangen SZ
      Und wie soll sich die Schweiz für eine EM oder WM qualifizieren? Oder möchten Sie, dass auf diese Turniere auch gleich verzichtet wird? Da müssten Sie aber zuerst die Herren Platini und Blatter überzeugen können.
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    2. Antwort von Peter Martins, Schaffhausen
      Ich käme auch ohne diese Turniere aus, die sowieso nur noch in Ländern ausgetragen werden, welche die FIFA ausbeuten kann (WM) oder langweilig sind (EM). Das Geld sollte nachhaltiger investiert werden. In Südafrika schrieb der Staat rote Zahlen, während die FIFA 4Mrd Gewinn machte. In Qatar findet die WM im Winter statt, was den ganzen Fussballkalender über den Haufen wirft. Nachhaltig sind die Stadien, die dort gebaut werden nicht, noch weniger als in BRA. Müsste boykottiert werden!!
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    3. Antwort von Daniel Hüppin, Wangen SZ
      Man kann natürlich über Sinn und Unsinn von EM- und WM-Turnieren diskutieren. Das gleiche gilt aber auch für die ganzen Europacup-Wettbewerbe und letztendlich auch für die nationalen Meisterschaften und Cup-Wettbewerbe. Wenn man an die ganzen Transfersummen denkt, die heutzutage im Spiel sind, muss man sowieso feststellen, dass sich vieles im Fussball ums Geld dreht. Ist das alles, so wie es zur Zeit läuft, wirklich sinnvoll?
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    4. Antwort von Mägä_CH, Luzern
      Schaffhausen hat Nationalspieler? ;)
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    5. Antwort von Peter Martins, Schaffhausen
      Nein, Herr Hüppin. Seit langem bin ist der Fussball von einem Sport zu einem Geschäftssport geworden, was sehr bedauerlich ist. Die FIFA, die offen kriminell ist, sprengt aber den Rahmen mit der WM und ist um ein Vielfaches schlimmer als vieles andere. @ Mägä_CH: haha, made my day :)
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