Rodriguez: Der Verteidiger, der «dran blieb»

Ricardo Rodriguez hat sich in Wolfsburg wieder in den Vordergrund gedrängt. In der Nationalmannschaft gehört der 20-jährige Aussenverteidiger unter Ottmar Hitzfeld ohnehin zum Stamm. «Er kennt mich sehr gut», freut sich Rodriguez.

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Interview mit Ricardo Rodriguez

1:40 min, vom 22.3.2013

Er ist gerade einmal 20 Jahre alt - und hat bereits 33 Bundesligaspiele und 15 Länderspiele absolviert. Ricardo Rodriguez, der beim FC Zürich gross geworden ist, ist eines der vielversprechendsten Talente im Schweizer Fussball. Der Sohn eines Spaniers und einer Chilenin erhält im linken Couloir auch heute Abend im WM-Quali-Spiel gegen Zypern wieder den Vorzug gegenüber dem um 7 Jahre älteren und bedeutend routinierteren Reto Ziegler.

Aufmunterung von Hitzfeld

Rodriguez freut sich über das Vertrauen von Hitzfeld: «Er kennt mich sehr gut, wir stehen in ständigem SMS-Kontakt.» Als er im Winter bei Wolfsburg während 10 Spielen nur zuschauen durfte, habe er ihn aufgemuntert: «Hitzfeld hat mir geschrieben, dass ich dranbleiben soll und dann komme das schon gut.» Das Wichtigste sei, betonte Rodriguez, dass er im Klub die Leistung bringe - dann habe er auch in der Nati gute Chancen.

«Wir sind eine gute Mannschaft»

Im Spiel gegen Zypern kommt ihm die Aufgabe zu, die schnellen gegnerischen Stürmer zu stoppen. Andererseits soll er auch gegen vorne Akzente setzen - wie zuletzt in der Bundesliga, als er beim 5:2-Sieg gegen Freiburg 2 Tore mustergültig vorbereitet hatte.

TV-Hinweis

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Das WM-Quali-Spiel zwischen Zypern und der Schweiz können Sie heute ab 17.00 Uhr auf SRF zwei sowie im Livestream mitverfolgen.