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Shaqiris Prachtstreffer an der EM 2016 gegen Polen
Aus Sport-Clip vom 25.06.2020.
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Schönstes Tor der EM 2016 Shaqiris magistraler, aber wertloser Geniestreich

Vor 4 Jahren ging Xherdan Shaqiris Traumtor im EM-Achtelfinal gegen Polen um die Welt. Ein schlechter Trost für die Nati.

Überraschenderweise wurde Xherdan Shaqiris Treffer im Anschluss an die EM 2016 von über 150'000 Fans nicht zum schönsten Tor des Turniers gekürt. Diese Ehre wurde – für viele unverständlicherweise – Zoltan Gera zuteil, der beim 3:3 von Ungarn gegen Portugal per Dropkick aus 25 Metern getroffen hatte.

Die Genialität von Shaqiris Treffer schmälert dies aber nicht. Das sah auch ein 13-köpfiges Expertenteam der Uefa so, welches das Traumtor des Schweizers schliesslich doch zum schönsten des Turniers wählte.

Xherdan Shaqiris Seitfallzieher im EM-Achtelfinal gegen Polen ging um die Welt.
Legende: Aus jedem Winkel ein Spektakel Xherdan Shaqiris Seitfallzieher im EM-Achtelfinal gegen Polen ging um die Welt. Keystone

Das Ausgleichstor des Nati-Stürmers im Achtelfinal gegen Polen kann man nicht oft genug sehen: Nach einer Flanke von Stephan Lichtsteiner landete der Ball in der 83. Minute über Umwege bei Shaqiri, der zum bilderbuchreifen Seitfallzieher ansetzte und die Kugel ins rechte Eck versenkte.

Ein schwacher Trost

Ein Schweizer Happy End nahm die Partie in Saint-Etienne nicht – auch diesmal nicht. Zum 4. Mal in Folge bedeutete ein Achtelfinal an einer Endrunde für die Nati Endstation. Zwar drückten die Schweizer dem Spiel mit zunehmender Dauer den Stempel auf, mehr als der herrliche Treffer von Shaqiri wollte dem Petkovic-Team aber nicht gelingen.

Im anschliessenden Penaltyschiessen wurde Granit Xhaka zur tragischen Figur. Der Mittelfeld-Regisseur, der zuvor ein starkes Turnier gespielt hatte, setzte seinen Versuch an den Pfosten. Für die Schweiz ging das EM-Abenteuer in Frankreich abrupt zu Ende.

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11 Kommentare

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  • Kommentar von Matthias Currat  (Matthias Currat)
    Das einzige Tor in der K.O.-Phase an einer EM oder WM überhaupt seit der "Wiedergeburt" 1994 (USA) und dann gleich so ein Topf ... ich habe es live im Public Viewing (Halle 11 in Niederwil ZH) mit rund tausend Fans miterlebt. Neben Bregys Freistoss an der WM 1994 und dem 2:1 Siegtor gegen Ecuador an der WM 2014 für mich der grösste Gänsehautmoment, den ich live mit erleben durfte. Gerne möchte ich in naher Zukunft mehr solche Gänsehaut-Tore sehen! Hopp Schwiiz!
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  • Kommentar von elio bachmann  (elio2003)
    Wie wäre es wenn wir in Errinerungen schwelgen als immer an ihm zu nörgeln?
    Denn dieser Moment (auch wenn wir ausgescheiden sind) zählt zu den schönste Fussballmomente die ich je erlebt habe.
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  • Kommentar von Köbi Leu  (Köbi Löwe)
    Xherdan S wird dieses Jahr mit den Reeds ein weiteres Mal eine Landes Meisterschaft gewinnen. Und dies wieder im „Lehnstuhl“. Schon bei den Bayern war das so. XS ist schlecht beraten. Er rennt wirklich nur dem grossen Fussball Geld nach.0
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    1. Antwort von elio bachmann  (elio2003)
      Verübeln kann ihm das keiner so tickt der Fussball nun mal. Und für die Schweizer Nati ist er ernorm wichtig daher schaue ich ihn als toller Fussballer an und nicht als Geldgeiler.
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    2. Antwort von Timo Haslebacher  (MojinMienai)
      Eigentlich spielt es ja keine Rolle, oder etwa schon? Betrifft es Sie auf persönlicher Ebene, wenn Shaqiri Titel holt ohne selbst viel dazu beizutragen? Falls dies tatsächlich der Fall ist, dann sollten Sie ihr Leben überdenken, denn das wäre traurig.

      Warum kann man denn diesen jungen Mann nicht eifach als grossen (kleinen) Fussballer akzeptieren für die tollen Dinge die er geleistet hat, anstatt immer nur das negative zu suchen?
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    3. Antwort von Henri Jendly  (Henri Jendly)
      @Leu: gehe mal davon aus, dass Sie primär gerne nörgeln und Ihre Lieblingsfeindschaften pflegen. Aber: von Fussball scheinen Sie nicht so viel zu verstehen! Es braucht den ganzen Kader, jeden einzelnen Spieler (siehe letztes Jahr in der CL-Endphase!!!). Zudem heissen sie „The Reds“ für rot und nicht Reeds für Schilf, da stehen höchstens Sie.
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