Zum Inhalt springen

Nationalmannschaft Schweiz schlägt Slowenien zum Abschluss

Die Schweizer Nationalmannschaft hat die erfolgreiche WM-Qualifikation mit einem Sieg im Stade de Suisse abgeschlossen. Im letzten Gruppenspiel schlug das Team von Ottmar Hitzfeld Slowenien dank einem Prachtstreffer von Granit Xhaka mit 1:0 und ist damit bei der WM-Auslosung im Topf 1 gesetzt.

Ottmar Hitzfeld veränderte seine Mannschaft gegenüber dem Albanien-Spiel vom Freitag auf nicht weniger als sieben Positionen. Die grössten Umstellungen galten der Innenverteidigung, in der Johan Djourou und Philippe Senderos anstelle des gesperrten Steve von Bergen und Fabian Schär aufliefen. Das Tor hütete zum zweiten Mal in dieser Qualifikation Yann Sommer statt Diego Benaglio.

Steigerung nach lauem Auftakt

Es brauchte denn auch fast eine halbe Stunde, bis sich die Schweizer Nationalmannschaft eingespielt hatte. Nach lauem Spielbeginn nahm die Partie vor der Pause an Fahrt auf. Die beste Chance hatte Reto Ziegler nach 33 Minuten mit einem Freistoss aus rund 23 Metern. Doch Slowenien-Keeper Samir Handanovic konnte den Schuss mit einiger Mühe parieren.

Legende: Video «Xhakas Traumtor gegen Slowenien» abspielen. Laufzeit 1:02 Minuten.
Vom 15.10.2013.

Xhaka mit dem erlösenden Tor

Auch in der Folge biss sich das Heimteam am Gegner lange Zeit die Zähne aus – bis Granit Xhaka Handanovic in der 74. Minute bezwingen konnten. Der Mönchengladbach-Söldner brachte die Schweiz mit einem herrlichen Schuss in die rechte hohe Ecke mit 1:0 in Führung.

Davor waren unter anderem Tranquillo Barnetta (54.), Haris Seferovic (59.) und Blerim Dzemaili (66.) aus aussichtsreicher Position gescheitert. Auch der eingewechselte Pajtim Kasami, der zu seinem Debüt in der A-Nati kam, war nach 72 Minuten glücklos geblieben.

Nach der Führung beanspruchte die Schweiz ein wenig Glück, um den Sieg über die Zeit zu bringen. So landete Zlatan Ljubijankics Kopfball in der 80. Minute nur an der Latte. Daneben parierte Sommer teilweise glänzend - so auch gegen Milivoje Novakovic kurz vor Spielende.

Dank Armenien in WM-Topf 1

Dank dem 1:0-Erfolg schloss die Schweiz die WM-Kampagne ungeschlagen ab. Gleichzeitig egalisierte die Hitzfeld-Equipe die Serie von Köbi Kuhn aus den Jahren 2004/05, in denen die Schweiz ebenfalls während 14 Partien ohne Niederlage geblieben war. Die Schweiz ist seit dem 0:1 gegen Rumänien im Mai 2012 unbesiegt.

Weil Italien gegen Armenien nur zu einem 2:2 kam, rückt die Schweiz in der FIFA-Weltrangliste vor und ist damit bei der Gruppen-Auslosung zur WM 2014 im 1. Topf mit den stärksten Teams eingeteilt.

Testspiel in Südkorea im November

Für die Schweizer Nati beginnt die Vorbereitung auf Brasilien mit einem Testspiel am 15. November. Die Schweiz gastiert in Südkorea. Weitere Länderspiele sind im November nicht geplant.

Island in der Barrage

Island verteidigte in der Schweizer Gruppe E den Barrage-Platz gegenüber Slowenien. Den Isländern genügte dafür ein 1:1-Remis in Norwegen. Die Barrage-Duelle (15. und 19. November) werden am Montag in Zürich ausgelost. Am 6. Dezember findet in Costa do Sauipe die Auslosung der WM-Gruppeneinteilung für die Endrunde vom 12. Juni bis 13. Juli 2014 statt.

WM 2014: Diese Teams sind qualifiziert

EuropaSüdamerikaAsienNord- und MittelamerikaAfrika
SchweizBrasilienAustralienUSANigeria
BelgienArgentinienIranCosta RicaElfenbeinküste
DeutschlandKolumbienJapanHondurasKamerun
ItalienChileSüdkoreaMexikoGhana
NiederlandeEcuadorAlgerien
RusslandUruguay
Bosnien-Herzegowina
England
Spanien
Griechenland
Kroatien
Portugal
Frankreich

WM 2014: Partien der Europa-Barrage

Portugal (gesetzt)Schweden
Ukraine (gesetzt)Frankreich
Griechenland (gesetzt)Rumänien
IslandKroatien (gesetzt)

32 Kommentare

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von jc heusser, erstfeld
    In den Qualifikationen für EM und WM sind nicht "Glanzleistungen gefragt sondern Konstanz und Arbeitssiege" ! Was nütz mir "eine Glanzleistung" . . .. wenn ich die restlichen Partien versiebe ?
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von YB forever, Wankdorf
      Bisher war dies an den Turnierteilnahmen der letzten 20 Jahre das Problem, so auch während der aktuellen Qualifikation - die (fehlende) Konstanz! Auf ein Highlight, das alle in Euphorie versetzte, folgte oft Ernüchterung und Enttäuschung. Vor lauter Freude ob der guten Leistung kam der Mannschaft schwupps die Konzentration, der Kampfeswille und die Siegermentalität abhanden. Danach sind alle müde und können es nicht erklären. Fazit: Bescheiden bleiben; freuen erst, wenn das Turnier fertig ist.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Manfred Hüssy, Schönenwerd
    Alles neider, warum auch geniesst doch den Sport. München hat die beste Fussballmanschaft? Nun ja Millionen schwer stimmt ja schon. das einzige was mich immer wieder stört am Fussball sind die teuren zusammengekauften Manschaften und es freut mich immer wieder wenn diese auf den "Sack" bekommen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Mike Brunner, Lachen
    Deutschland wird froh sein, dass wir auch im Topf 1 gelandet sind, so haben sie eine Chance, die Vorrunde zu überstehen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Max Empaminondas, München
      @Brunner: Die Schweiz hat nur gegen Deutschland immer verloren wenn es um eine grosse Sache ging, ihr seit nunmal keine Sportnation.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von hug, wilen
      he max ich sage nur 5;3
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    3. Antwort von Unglaublich, Silberland
      Wenn Schland im 1/4 Final rausfliegt mach ich hier im Forum nen lyrischen Freudentanz. Bin generell eigentlich nicht gegen andere Teams sondern FÜR die CH-Nati, aber bei dem (üblichen) Mass an Arroganz gehts nicht anders. Ich dachte mal es liegt daran das Deutsch unsere Schulsprache ist und sie sich von daher etwas von oben herab anhört...aber bei manch Deutschen, vorallem ihnen und einem gewissen Herr Heydrich scheint auch echt was dran zu sein. Nur Provokation keine sachlichkeit. Tragisch
      Ablehnen den Kommentar ablehnen