Schweizer Nati: Wer schiesst die Tore?

Im Test-Länderspiel vom Mittwoch gegen Brasilien wird sich Nati-Trainer Ottmar Hitzfeld fast schon traditionsgemäss auf einen grundsoliden Defensivverbund verlassen können. Das Problem liegt vielmehr in der Offensive.

Die Nati ist in diesem Jahr in der Offensive bislang vieles schuldig geblieben.

Bildlegende: Die Nati hat in diesem Jahr in der Offensive bislang noch nicht überzeugt. EQ Images

2013 hat die Schweizer Nationalmannschaft in 3 Spielen nur ein Tor zustande gebracht - in der Schlussminute des Qualispiels gegen Zypern. Haris Seferovic beendete damit eine 270-minütige Durststrecke. Letztmals, als die Schweiz in einem Pflichtspiel mehr als 2 Tore erzielt hat, war beim 3:1-Sieg gegen Bulgarien und liegt schon fast 2 Jahre zurück.

Mit Russland defensiv stärkstes Team

So schwach die Torproduktion der Nati momentan auch sein mag, so wenig lässt sie in der Defensive zu. 2013 musste man noch kein Gegentor hinnehmen, in allen 6 bisherigen Qualispielen lediglich eines (beim 1:1 gegen Norwegen).

Damit stellt das Team von Ottmar Hitzfeld von allen 53 Teams in den 9 Qualigruppen zusammen mit Russland die stärkste Defensive.

Doch im Sturm konnte bislang noch keiner in die Fussstapfen von Rekordtorschütze Alex Frei treten. Die grössten Hoffnungen ruhen momentan auf Mario Gavranovic, der in bislang 5 Nati-Einsätzen 6-mal traf und seinen FC Zürich am Sonntag zum 2:1-Sieg in Basel schoss.

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Die Nati-Neulinge Lang und Schär («sportaktuell»)

1:02 min, vom 12.8.2013

TV-Hinweis

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Verfolgen Sie das Test-Länderspiel zwischen der Schweiz und Brasilien am Mittwoch ab 20:00 Uhr live auf SRF zwei oder im Livestream.