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Nationalmannschaft Schweizerinnen machen weiteren Schritt

Die Schweizer Frauen-Nati hat in Wohlen ein WM-Quali-Spiel gegen Israel mit 9:0 gewonnen. Damit fehlen der Schweiz nur noch 2 Punkte zur erstmaligen WM-Teilnahme.

Legende: Video Spielbericht Schweiz - Israel abspielen. Laufzeit 02:05 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 14.06.2014.

Den vorletzten Schritt nach Kanada meisterten die Schweizerinnen mit einem 9:0 gegen Israel problemlos. Von Beginn an zogen sie ein Powerplay auf, die Gäste vermochten sich kaum aus der eigenen Platzhälfte zu befreien.

Es dauerte jedoch fast eine halbe Stunde, ehe der Dauerdruck mit dem Führungstreffer durch Fabienne Humm belohnt wurde. Die 27-Jährige vom FC Zürich zog von der Mittellinie los und traf von der Strafraumgrenze.

Vanessa Bürki mit 3 Toren

Nur wenige Minuten später stellten Rahel Kiwic per Kopf nach einem Freistoss (32.), Ramona Bachmann nach einem Dribbling im Strafraum (34.), Martina Moser nach einem Goalie-Fehler (37.) und nochmals Bachmann (39.) die Weichen noch vor der Pause auf Kantersieg. In der 2. Hälfte durfte sich Bayern-Spielerin Vanessa Bürki als dreifache Torschützin feiern lassen.

Damit fehlen den SFV-Frauen rechnerisch noch zwei Punkte zur definitiven Qualifikation. Angesichts des Restprogramms ist die erstmalige WM-Teilnahme allerdings nur noch Formsache.

Telegramm

Schweiz - Israel 9:0 (5:0)

Niedermatten, Wohlen. - 950 Zuschauer. - SR Kulcsar (Un). - Tore: 29. Humm 1:0. 32. Kiwic 2:0. 34. Bachmann 3:0. 37. Moser 4:0. 39. Bachmann 5:0. 59. Bürki 6:0. 85. Bürki 7:0. 86. Bürki 8:0. 91. Abbé 9:0. - Bemerkungen: 45. Dickenmann verschiesst Foulpenalty. 70. Gelb-Rote Karte gegen Tvill (Israel).

Schweiz: Thalmann (Torres/It); Remund (Zürich; 46. Aigbogun/Basel), Abbé (SC Freiburg), Kiwic (Zürich), Maritz (Wolfsburg); Bürki (Bayern München), Moser (Hoffenheim), Wälti (Potsdam; 58. Maendly/Torres/It), Humm (Zürich); Dickenmann (Lyon); Bachmann (Rosengard Malmö; 72. Bangerter/Basel).

4 Kommentare

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  • Kommentar von Heinz Speyer, Wohlen BE
    Mehr Frauenfussball am Fernsehen braucht es garantiert nicht. Möglich, dass die Frauennati gegen ein 5. Liga Herrenteam gewänne, aber bereits gegen eine 4. Liga Mannschaft dürfte Feierabend sein. Das sind die Realitäten, ob das nun einigen Promotoren des Frauenfussballs ins Konzept passt oder nicht.
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    1. Antwort von David Gfeller, Lützelflüh
      Da bin ich ganz anderer Meinung. Die Frauennati ist eindeutig international auf dem Vormarsch. Die erste WM Qualifikation winkt. Diesem Team gelingt historisches und verdient ihre Beachtung. Vergleiche mit Männerteams finde ich daneben. Die Frauen werden mit anderen Frauenteams verglichen, das zählt. Niemandem käme es in den Sinn nicht mehr vom Frauentennis zu berichten. Denn in den Top 50 würde man keine Frau finden.
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    2. Antwort von Heinz Speyer, Wohlen BE
      Hr Gfeller, im Tennis würden Sie unter den Top 500 keine einzige Frau finden. Das Frauentennis wird viel zu hoch gewertet, medienmässig wie monetär. Weshalb sind Vergleiche mit Männerteams daneben? In sämtlichen Lebensbereichen fordern Frauen Gleichberechtigung, oft zum Nachteil der Männer, aber ausgerechnet im Sport muss eine Sonderbehandlung für das weibliche Geschlecht her. Diese Zeiten sollten vorbei sein. Wenn schon Wettbewerb zwischen den Geschlechtern, dann bitte auf der ganzen Linie.
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  • Kommentar von Dietrich Michael Weidmann, 8610 Uster
    Danke für den schönen Bericht! Ein Torfest zum Geneissen - hoffentlich nehmen sich das die Männer morgen als Beispiel! Gruss Facebook-Gruppe "Mehr Frauensport am Schweizer Fernsehen"
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