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Nationalmannschaft Shaqiri: Kleiner Regisseur ganz gross

Beim 3:0-Heimsieg in der EM-Qualifikation gegen Estland war Xherdan Shaqiri mit 3 Torvorlagen der Matchwinner. Der Wechsel von Bayern München zu Inter Mailand scheint dem 23-Jährigen die nötige Sicherheit verliehen zu haben.

Legende: Video Shaqiri: «Bin wieder voll im Rhythmus» abspielen. Laufzeit 1:44 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 28.03.2015.

Er schlug die Flanke zum 1:0, legte vor dem 2:0 für Granit Xhaka auf und auch am 3:0 hatte er grossen Anteil: Shaqiri war am Freitag gegen Estland der Spieler im Team von Vladimir Petkovic, der die entscheidenden Akzente zu setzen vermochte.

«Braucht nicht immer Traumfussball»

Das System von Petkovic, indem Shaqiri hinter der Sturmspitze viele Freiheiten geniesst, ist auf den neuen Inter-Regisseur zugeschnitten: Mal erscheint er links, mal läuft er über rechts, fordert und verteilt den Ball, sucht den Abschluss. Dass er für einmal ohne persönlichen Treffer blieb, schmälert die Leistung des überragenden Spielmachers in keinster Weise.

Die Erleichterung über den gelungenen Auftritt gegen Estland war Shaqiri am Freitagabend anzumerken. In Euphorie verfiel der 23-Jährige dennoch nicht. «Es war schwierig, den Ball laufen zu lassen, weil der Rasen sehr tief war. Wichtig sind die 3 Punkte, für das braucht es nicht immer Traumfussball», so der 3-fache Assistgeber.

Der vielgelobte Wechsel nach Italien

Traumfussball hin oder her - mit dem Transfer von der Bayern-Bank auf den Giuseppe-Meazza-Rasen hat Shaqiri vieles richtig gemacht. Auch er selbst wird nicht müde, dies zu betonen: «Ich bin wieder im Rhythmus und fühle mich immer besser, das strahle ich auch auf dem Platz aus», so Shaqiri.

Noch läuft es ihm beim italienischen Traditionsverein nicht nach Wunsch. Gegen Estland hat Shaqiri aber gezeigt, dass er seiner dort zugedachten Aufgabe als Spielmacher gewachsen ist.

Legende: Video Die Schweizer Tore gegen Estland abspielen. Laufzeit 1:30 Minuten.
Aus sportlive vom 27.03.2015.

5 Kommentare

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  • Kommentar von jc heusser, ertstfeld
    Immer wieder diese "Besserwisser Kommentare", einfach zum kotzen! Habt doch einfach Freude an unserer Multikulti-Nati! Macht weiter so Jungs ! ! !
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  • Kommentar von Aners Müller, St. Gallen
    Shaqiri scheint durch den Wechsel reifer geworden zu sein. Nicht nur auf dem Platz, auch was die Interviews angeht.
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  • Kommentar von Flavio Filippini, Imfangring 5
    Schön das die Schweiz gewonnen hat, aber bitte nicht überbewerten. Der Gegner war sehr bescheiden (kaum Super League Niveau), hat nicht einmal aufs Tor geschossen. Bei den Schweizern viele Stockfehler (HSV-Söldner - ziemlich tiefes Niveau), auch Shaqiri, so toll war das nicht. Man hat auch gesehen, weshalb ihn die Bayern gerne und vor allem für dieses viele Geld abgeben. Insgesamt relativ langweilig, wenig inspiriert, viele Matchbesucher haben sich gelangweilt und sich anderweitig beschäftigt.
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    1. Antwort von R. Rüssel, Bern
      Bin vollkommen ihrer Meinung. Der Gegner war einfach sauschlecht, sorry. Trotzdem relativ viele Ballverluste der Schweiz im Aufbau (wenn's mal schnell gehen sollte) oder dann einfach immer den Pass hintendruch gespielt. Viele Abschlüsse der Schweiz waren miserabel (Shaqiri, Seferovic). Der einzige Schuss der gefährlich aufs Tor kam, war der von Xhaka. Gut, sie haben dem Gegner auch keine Chance gelassen. Aber ja, will nicht nörgeln, man sollte es einfach ein bisschen in Relation sehen!
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    2. Antwort von A.W., KT.ZH.
      @R. Rüssel, Trotzdem haben die Rsten bis gestern, auch gegen England, erst 2 Gegentreffer in der gesamten Quali erhalten.
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