Stadelmann: «Überraschung hält sich in Grenzen»

Die Absage von Marcel Koller hat beim SFV zu keiner Bestürzung geführt. Die Nati-Spitze um den Delegierten Peter Stadelmann will sich für die Suche nach dem Hitzfeld-Nachfolger nun Zeit lassen.

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Peter Stadelmann: «Bin nur mässig überrascht»

5:22 min, vom 30.10.2013

Man habe gespürt, dass sich Marcel Koller nicht leicht tut mit seiner Entscheidung, sagt der SFV-Nati-Delegierte Peter Stadelmann. «Die Überraschung über die Absage hat sich daher in Grenzen gehalten.» Koller habe sich mehr Zeit gewünscht. Wenn eine Seite bei Vertragsverhandlungen mehr Zeit verlange, sei immer eine Entscheidung in beide Richtungen möglich, zeigt sich Stadelmann gefasst.

Ambitiöses Anforderungsprofil

Für die SFV-Spitze geht nun die Suche nach dem Nachfolger von Ottmar Hitzfeld weiter. Zu konkreten Personen wollte sich Stadelmann nicht äussern. Dafür umschrieb der Ostschweizer das präzise Anforderungsprofil für den neuen Nati-Trainer. «Wir suchen einen Trainer mit nationaler und internationaler Erfahrung, eine Person, die über die nötige Akzeptanz und Ausstrahlung verfügt.»

Dazu müsse der neue Trainer ins SFV-Gehaltsgefüge passen. «Wir sind uns bewusst, dass dies ein ambitiöses Anforderungsprofil ist, dürfen aber auch selbstbewusst auf die Suche gehen», so Stadelmann. Wann der neue Trainer bestimmt wird, steht noch nicht fest. «Wir geben uns keinen fixen Zeithorizont», sagt der Nati-Delegierte.

Freude in Österreich

In Österreich war die Freude über Kollers Vertragsverlängerung gross. «Er bleibt!!!! Herz siegt über Hirn», freute sich die Sport-Website «laola», und Nationalspieler Marc Janko twitterte: «Good news from ÖFB...HAPPY!»