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Nationalmannschaft Stocker lässt die Schweiz jubeln

Die Schweiz hat den perfekten Auftakt in die WM-Qualifikation geschafft. Gegen Ungarn setzte sich die Equipe von Vladimir Petkovic dank einem Last-Minute-Tor von Valentin Stocker mit 3:2 durch.

Die Schweiz hat im zweiten Spiel der Qualifikation für die WM 2018 gegen Ungarn einen Last-Minute-Sieg gefeiert. In Budapest holte die Petkovic-Elf einen 3:2-Sieg. Zum Matchwinner avancierte Valentin Stocker, welcher in der 89. Minute das Siegtor erzielte.

  • Erleichterung: Haris Seferovic erzielt seit dem 17.11.2015 seinen ersten Treffer im Nati-Dress.
  • Debüt: Ricardo Rodriguez darf sein erstes Tor für die Nationalmannschaft bejubeln.
  • Blitzstarter: In der 88. Minute eingewechselt, markiert Valentin Stocker nur 60 Sekunden später den Siegtreffer.

Torcomeback und -debüt

Nach einer ereignisarmen und torlosen ersten Halbzeit hatte Seferovic in der 51. Minute per Abpraller nach fast 11 Monaten erstmals wieder für die Nati geskort. Nur 2 Zeigerumdrehungen später nutzte Adam Szalai die langsame Reaktion der Schweizer Defensive zum Ausgleich.

Legende: Video «Seferovic bringt die Nati in Führung» abspielen. Laufzeit 0:57 Minuten.
Vom 07.10.2016.

Für den neuerlichen Führungstreffer war Tordebütant Ricardo Rodriguez besorgt: Der Wolfsburg-Legionär traf sehenswert per Direktabnahme (67.).

In der 72. Minute erlebten die Zuschauer in der Budapester Groupama Arena ein veritables Déja-vu: Wieder glichen die Magyaren aus, nur wenige Minuten nach der erneuten Gästeführung. Und wieder war es Szalai, welcher die Fans der Schweizer Nationalmannschaft schockte.

Super-Joker Stocker

Dann durfte Stocker zum ersten Mal seit November 2015 wieder in der Nationalmannschaft ran – und sorgte mit seinem Treffer für das Happy End eines verrückten Abends. Mit seinem ersten Ballkontakt sorgte er dafür, dass die Schweiz auch nach dem 2. Spiel die Gruppe mit dem Punktemaximum anführt.

Legende: Video «Mit seiner 1. Ballberührung erlöst Stocker die Nati» abspielen. Laufzeit 0:59 Minuten.
Vom 07.10.2016.

Xhaka und Djourou fehlen merklich

Vorab in Halbzeit eins tat sich das Petkovic-Team im Spielaufbau schwer. Viele Abspielfehler und wenig Kreativität liessen den gesperrten Granit Xhaka vermissen. Xherdan Shaqiri präsentierte sich von seiner Topform meilenweit entfernt.

Die Defensive, in welcher erstmals Nico Elvedi in der Startformation stand, gestand den Ungarn zwar nicht allzuviele Chancen zu, agierte indes bei beiden Gegentreffern unglücklich. Der verletzungsbedingte Ausfall von Abwehrpatron Johan Djourou konnte nicht komplett kaschiert werden.

Wie gehts weiter?

Schon am Montag steht für die Schweiz das nächste Spiel auf dem Programm. Die Equipe von Vladimir Petkovic gastiert beim noch punktlosen Schlusslicht Andorra (ab 20 Uhr live auf SRF zwei).

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 7.10.2016, 20:00 Uhr

13 Kommentare

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  • Kommentar von Jonas Lüscher (Jonifcb11)
    Für mich wieder mal typisch Petkovic. Stockers letzte 3 Spiele... 1. Gegner USA, Jokertor/ 2. Gegner Slowenien, Jokertor+Vorlage/ 3. Gegner Ungarn, Jokertor. Mal ganz ehrlich.. Wieso nicht mal Stocker in der Startelf und Mehmedi draussen? Zweiter Punkt: An wen denken Sie: Er schiesst in der Super League konstant Tore, spielt bei Luzern und sein Nachname lautet Schneuwly. Klar!! Aber leider 1 Problem hat er...er ist Schweizer und diejenigen haben halt unter Petkovic leider Nachteil...Schade...
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    1. Antwort von Daniele Röthenmund (gerard.d@windowslive.com)
      Sorry, Sie haben von Fussball wenig Ahnung! Erstens , in der Schweizer Nati dürfen nur Schweizer spielen, darum heisst es Nationalmannschaft! Zweitens, manchmal ist es Taktisch nicht schlecht einen solchen tollen Joker zu haben. Zweitens Stocker ist immer noch im Aufbau nach langer Verletzungspause. Drittens hört mit Schneuwly auf, Er hat nicht die Internationale Qualität! Die Schweizer Liga ist so schwach, da ist man schnell ein Star!
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  • Kommentar von Daniele Röthenmund (gerard.d@windowslive.com)
    Vielleicht nicht das ganz grosse Spiel, Egal gewonnen ist gewonnen, und langsam aber sicher sieht man die Handschrift des Trainers, was unter Hitzfeld verloren ging. Es ist Interessant zu sehen, das der teilweise unbeliebte Trainer Petkovic erfolgreicher ist als der so Hochgejubelte Hitzfeld. Ich möchte damit das können eines Hitzfelds nicht schmälern. Doch Tatsache ist, das die Nati & Hitzfeld keine grosse Erfolgsgeschichte war! Ich bin mehr den je überzeugt das Petkovic eine gute Wahl wahr.
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  • Kommentar von Claudio Casutt (Claudio Casutt)
    Wir haben die Orban-Nation geschlagen! GRANDIOS GUT!!
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    1. Antwort von Nicolas Dudle (Nicolas Dudle)
      Bitte nicht den Sport auch noch offiziell politisieren.
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