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Testspiel-Bilanz Huggel: «Gegner waren nicht auf WM-Niveau»

Nach dem überzeugenden Auftritt der Schweizer Nati gegen Panama spricht SRF-Experte Benjamin Huggel über die B-Elf und mögliche Formationen.

Legende: Video Huggel: «Trotz Spielerwechsel kein Qualitätsabfall» abspielen. Laufzeit 02:07 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 28.03.2018.

Mit zwei Siegen ohne Gegentor schliesst die Schweizer Nationalmannschaft ein resultatmässig erfolgreiches Camp ab. Knapp zweieinhalb Monate vor der WM in Russland scheint die Nati auf gutem Weg zu sein. Das sieht auch SRF-Fussballexperte Benjamin Huggel so – mit Abstrichen.

Huggel über ...

... die Form der Nati: «Die Mannschaft ist in einem sehr guten Zustand. Vor allem die zwei Siege ohne Gegentor sind erfreulich. Allerdings waren die Gegner nicht auf dem absoluten Top-Niveau, nicht so wie sie an der WM sein werden.»

... die B-Elf gegen Panama: «Trotz der vielen Spieler-Wechsel war kein Qualitätsabfall zu sehen. Spieler, die sich nicht in der Startelf sehen, haben Tore geschossen, Assists gegeben, haben sich in die Mannschaft gespielt.»

Das sogenannte Tannenbaum-System ist eine Alternative.
Autor: Beni Huggelüber die Formation

... die taktische Ausrichtung: «Mit drei zentralen Mittelfeldspielern, zwei Offensiven, die sich zur Mitte orientieren und einer Spitze – das sogenannte Tannenbaum-System – ist sicher eine Alternative. Mit drei Verteidigern, wie es in den zwei Testspielen jeweils in der letzten Viertelstunde praktiziert wurde, da braucht es noch mehr Zeit für einen Ernstkampf.»

... die Verteidigung: «Möglich, dass Manuel Akanji Johan Djourou in der Innenverteidigung verdrängt. Vladimir Petkovic wird sich aber sicher auch anschauen, wieviele Einsatzminuten diese Spieler in ihren Vereinen haben.»

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 27.03.2018, 18:30 Uhr

13 Kommentare

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  • Kommentar von max stadler (maxstadler)
    Die Nati hat 2 gute Spiele gemacht. Man darf sich aber nicht blenden lassen es sind gefährliche Resultate. Gegen Brasilien an der WM wird ein ganz anderer Wind wehen. Man kann nur hoffen, dass die Südamerikaner diese Form bis zur WM nicht halten können (Viele Spiele in den Clubs und Müdikeit).
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  • Kommentar von Fabio Del Bianco (fäbufuessball)
    Frankreich, Spanien, Brasilien, Deutschland und Argentinien sind für mich die Topfavoriten auf den WM-Titel. Es folgen dann England und Belgien (so sehe ich das). Was ich damit sagen will... so gut die CH-Nati auch spielt, sie würden gegen einen oder zwei besser dotierte Gegner reüssieren, um den vielleicht grossen Wurf zu landen. Das kann möglich sein, verlangt aber die 110% Leistung, plus das Glück... anders gesagt, es bräuchte den Tag wo alles perfekt laufen würde. Na ja wer weiss?
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    1. Antwort von Dennis Gutknecht (HoppSchwiiz)
      Jedes Team kann stolpern. Nur nicht ‚dä Tüüfel a dWand mole‘!
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  • Kommentar von Urs Ritter (Ritter)
    Ich fand die Aufstellung gegen Panama gut. Ich sah da kein sogenanntes B Team! Was ich allerdings sehr selten sehe sind Fussball Fans in den schweizer Fussball Stadien. Von daher sehe ich die Schweiz auch nicht als grosse Fussballnation und denke, dass wir mit der WM Qualifikation schon viel erreicht haben. Die Euphorie für den Fussball sollte eigentlich nicht nur bei Grossanlässen aufkommen. Fussball ist nämlich live vor Ort am schönsten!
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