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Nationalmannschaft «Unbespielbares Terrain!» – Lichtsteiner forderte Spielabbruch

Die Quali-Partie der Schweiz gegen Andorra wird als «Wasserschlacht von St. Gallen» in die Fussball-Geschichte eingehen. Während sich Stephan Lichtsteiner sehr kritisch äusserte, gab sich Vladimir Petkovic diplomatisch. Wer hat Recht?

Die Schweiz hatte soeben Andorra mit einer ordentlichen Leistung 3:0 in die Schranken gewiesen. Doch das war Stephan Lichtsteiner im Interview nach der Partie so gar nicht anzumerken. Der Nati-Captain hatte für die Durchführung des Matches gar kein Verständnis:

Es kann nicht sein, dass das Spiel aufgrund des dicht gedrängten Spielplans durchgepaukt wurde. Das ist nicht akzeptabel!

Es sei unmöglich gewesen, spielerisch eine gute Leistung abzurufen, grantelte Lichtsteiner, betonte aber auch: «Kämpferisch waren wir top!» Der Juventus-Söldner hatte beim Unparteiischen mehrmals um Verschiebung der Partie angefragt. Schiedsrichter Tore Hansen antwortete laut Lichtsteiner aber nur lapidar: «Morgen regnet es auch.»

Lichtsteiner fühlte sich auch der Möglichkeit beraubt, mehr fürs Torverhältnis zu machen und damit Portugal unter Druck zu setzen:

Es sollte um den Fussball und nicht nur ums Business gehen.

Etwas diplomatischer äusserte sich Vladimir Petkovic. Er merkte zwar an, dass es kaum möglich gewesen sei, einen normalen Pass zu spielen, resümierte schliesslich aber: «Wir haben uns an die Umstände angepasst. Wir hatten kein Mitspracherecht und mussten die Entscheidung akzeptieren.»

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 31.8.17, 20:10 Uhr

12 Kommentare

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  • Kommentar von Andreas Krummenacher (Andreas Krummenacher)
    @Werner Aeschlimann: Das ist der Unterschied zwischen Fussball und Radrennen: Ersterer lebt von der guten Kontrolle des Balles, ist das A und das O des Spieles, wenn das nicht geht, dann ist der Platz nicht bespielbar. Sorry, aber Lichtsteiner hat völlig Recht, so geht das nicht. Es sollte Ihnen auch auffallen, dass diese Kritik nicht von einem "Künstler" kommt, sondern von einem "Kämpfer", also keine Diva, sondern einer der auch mit widrigen Umständen umgehen kann.
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    1. Antwort von Werner Aeschlimann (wernz)
      Da haben Sie vollkommen recht Herr Krummenacher.
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  • Kommentar von Nico Höltschi (Lölli)
    Wer hier Lichtsteiner nicht zustimmt hat entweder keine Ahnung von Fussball oder will einfach nur wieder die Nati in den Dreck ziehe ... Das Terrain WAR unbespielbar! Flachpässe bleiben stecken, die Ballkontrolle bei einem Dribbling war so gut wie unmöglich. Es geht um die WM-Quali und es darf nicht sein, dass solche Umstände eine Quali entscheidend beeinflussen kann. Logisch waren die Verhältnisse für alle gleich, aber das Wasser hinderte Andorra wohl kaum daran den ball wegzudreschen...!
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    1. Antwort von Jens Mueller (Jens Mueller)
      Ich denke eher sie haben noch nie Fussball gespielt. Gehen sie mal nach GB, die Spieler trainieren oft auf unspielbaren terrain um so besser zu werden. Und man hört dort niemand reklamieren. Genau deswegen spielt Lichtsteiner nicht in der Premier League. Für ihn würde es zu viel regnen. Ich habe Anfang 19 eine halbe Saison in Nordirland gespielt genauer für East Belfast F.C. und wir haben im schnee, regen, und auf richtig scheiss terrain gespielt und niemand hat reklamiert.
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    2. Antwort von Jens Mueller (Jens Mueller)
      Noch so hinzufügen. Niemand hier will die Nati in den Dreck ziehen aber wir haben die schnauze voll wenn die Millionäre jammern wegen nichts und wieder nichts.
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  • Kommentar von Werner Aeschlimann (wernz)
    Wir sind vergangene Woche auf über 2000m, nach 150km im Hagelsturm ein Radrennen gefahren, wo war der Schirrri??? Sorry Stephan, mach Dir doch einen Sonnentatoo.
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