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Nationalmannschaft Viel Lob für Nati: «Portugal kann kommen»

Nach dem souveränen 5:2-Erfolg der Nati über Ungarn blickt die Schweiz dem entscheidenden Gruppenspiel am Dienstag in Portugal zuversichtlich entgegen.

Die Nati hat mit ihrem Auftritt in Basel die Schweizer Medien begeistert, allen voran Doppeltorschütze Steven Zuber:

Unter dem Titel «Zuber-Zauber» schreibt der Sonntagsblick :

  • «Jetzt fehlt uns nur noch ein Pünktchen für die direkte WM-Qualifikation. (...) Portugal kann kommen!»
Legende: Video Die 5 Nati-Tore gegen Ungarn abspielen. Laufzeit 00:29 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 07.10.2017.

Genau diesen Satz verwendet die Ostschweiz am Sonntag als Titel und fügt an:

  • «In dieses Endspiel gegen Portugal geht sie (die Nati, Red.) nach dem 5:2 mit der grösstmöglichen Positivität, so, wie sich Trainer Vladimir Petkovic das gewünscht hatte. Und vielleicht auch erwartet. Sein Team wird sich nach diesem Auftritt gegen Ungarn nicht verstecken müssen.»

Wie andere Blätter hebt die Sonntagszeitung die Entscheidung von Nati-Coach Petkovic hervor, die gelb-vorbelasteten Rodriguez, Dzemaili und Mehmedi zu schonen:

  • «Auch Vladimir Petkovic darf sich in Basel auf die Schultern klopfen. Der Coach hat in Bezug auf die Aufstellung alles richtig gemacht.»

Neben viel Lob warnt die NZZ am Sonntag aber Petkovic:

  • «Seine wichtigste Strategie dieser Qualifikation muss er sich erst noch ausdenken, die Taktik gegen Portugal am Dienstag. Denn die einzige Gefahr ist nun nur noch: dass die Euphorie zum Leichtsinn verleitet.»

Ohne Ronaldo geht es nicht

Legende: Video Ronaldo muss es richten abspielen. Laufzeit 00:40 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 08.10.2017.

In Portugal wird derweil nach dem mühsamen Sieg über Andorra aufgeatmet. Im Gegensatz zu Petkovic wird Nationaltrainer Fernando Santos hart kritisiert für seinen Entscheid, Cristiano Ronaldo zunächst auf der Bank zu lassen.

Der Correio da Manhã wirft Santos vor:

  • «Der Nationalcoach hat Andorra nicht respektiert. Er wollte Cristiano Ronaldo schonen, musste aber schliesslich auf ihn zurückgreifen, um das Spiel zu retten. (...) Ohne Ronaldo ist diese Auswahl nur Durchschnitt.

Dass alle Last auf den Schultern des Real-Stars lastet, zeigt auch der Expresso, der an das 2:0 der Schweiz im Hinspiel erinnert:

  • «Aber in diesem Spiel war Ronaldo verletzt. Und wenn Ronaldo dabei ist, weiss man schon, wie die Geschichte ausgeht.»

Die portugiesischen Zeitungen klammern sich an Santos' Ausblick auf das Schweiz-Spiel:

  • «Lasst uns die Zyklen umkehren: Wir haben mit einer Niederlage begonnen und jetzt acht Siege aneinandergereiht. Die Schweiz, die mit neun Siegen begann, wird mit einer Niederlage abschliessen ... und Portugal wird gewinnen!»

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 7.10.17, 20:30 Uhr

8 Kommentare

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  • Kommentar von Pius Winiger (Pius Winiger)
    Nun sollten wie geplant die vier anderen Spieler zum Zuge kommen: Ricardo Rodriguez, Admir Mehmedi, Blerim Dzemaili und Michael Lang. Geschlossene konzentrierte Mannschaftsleistung ist gefordert. Mental stark bleiben. Und von Beginn mit der nötigen Aggressivität ins Spiel gehen. Wichtig dabei bleibt, dass keine rote Karten riskiert werden. Portugal muss das Spiel gewinnen. Sie werden entsprechend nervös sein und selbst an die Limiten gehen müssen. Deshalb lasst sie ihre Coolness verlieren.
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  • Kommentar von Christoph Wiehl (Christoph Wiehl)
    An alle Kritikern Dauer Nörgeler Besserwissern und Möchtegern Fussballtrainer.... Was die Schweiz über die Quali gezeigt hat ist schon sehr stark schaut doch mal in die anderen Gruppen da wäre die Schweiz mit 27 Punkten schon längst qualifiziert!!! Und wenn man schaut das es Argentinien sehr wahrscheinlich nicht schafft Italien schon in der Barrage ist.... hört doch auf... und hofft doch einfach das es die Schweiz schafft und seid Stolz.
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  • Kommentar von Hansruedi Elsener (Haru)
    Portugal kann kommen ....., hört sich an wie eine vorgezogene Heiligsprechung. Hoffentlich ist diese nicht zu früh erfolgt.
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