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Nationalmannschaft Vladimir Petkovic neuer Nati-Trainer

Der Nachfolger von Ottmar Hitzfeld als Schweizer National-Trainer heisst Vladimir Petkovic. Der 50-jährige Schweizer mit bosnisch-kroatischen Wurzeln übernimmt die Nati nach der WM 2014 in Brasilien.

In der Schweiz ist Petkovic kein Unbekannter. 1997 begann er seine Trainerkarriere bei der AC Bellinzona. Mit den Tessinern stieg er bei seinem zweiten Engagement 2008 in die Super League auf und wechselte daraufhin zu den Young Boys. Die Berner führte er zu zwei zweiten Plätzen in der Super League.

Zuletzt bei Lazio Rom

Nach zwei kurzen Gastspielen bei Samsunspor in der Türkei und in Sion steht der 50-Jährige in Italien beim Serie-A-Klub Lazio Rom unter Vertrag. Petkovic führte die Hauptstädter in der vergangenen Saison auf Rang 7 und zum sechsten Cup-Titel in der Geschichte des Klubs.

In der aktuellen Saison ist Lazio derzeit nur an 10. Stelle klassiert. Sein Kontrakt in Rom läuft noch bis Ende Juni 2014. Ob Petkovic bis im Sommer bei Lazio bleiben wird, ist derzeit noch offen.

Gilliéron zeigt sich überzeugt

Peter Gilliéron, Zentralpräsident beim SFV, nennt drei Hauptgründe, die für eine Anstellung von Petkovic gesprochen haben: «Er verfügt über hervorragende Kenntnisse des Schweizer Fussballs, besitzt einen grossen Leistungsausweis in der Schweiz und Italien und dazu die Fähigkeit, die Perspektiven des aktuellen Teams richtig einzuschätzen.»

Der Zentralvorstand des SFV stehe voll hinter dieser Wahl. «Wir hatten mehr als nur drei mögliche Kandidaten. Für Petkovic hat die grosse Erfahrung gesprochen. Mit ihm gehen wir zuversichtlich in die Qualifikation für die EURO 2016.»

Pont muss Manicone weichen

Petkovic wird seinen Assistenztrainer Antonio Manicone aus Rom mit zur Nati bringen. Für den bisherigen Assistenten Michel Pont wird SFV-intern eine neue Anstellung gesucht. Petkovics Vertrag läuft bis zum Ende der EURO-Kampagne 2016.

46 Kommentare

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  • Kommentar von Simon, Bern
    Wäre es Tami oder Pont geworden, hätten wohl auch die meisten gemeint, das sei schlecht (keine grossen Spieler, keine Erfahrung und Erfolge etc.). Die meisten, die hier meckern haben den Bezug zur Realität verloren: Hitzfeld war ein Sonderfall. Welches ähnliche Kaliber hätte man denn holen können? Mourinho? Nein, Petkovic ist einfach eine Rückkehr zur Normalität und braucht sich vor seinen Vorgängern nicht zu verstecken. Abgesehen davon hat Hitzfeld das Team spielerisch kaum weitergebracht.
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    1. Antwort von Ädu, Bern
      Da bin ich gleicher Meinung! Auch wenn Petko vielleicht nicht den effektivsten Fussball spielen lässt, spielen seine Teams attraktiven Fussball. Trotzdem ist Petkovic einer der allerbesten Trainer der Schweiz.
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  • Kommentar von J. Stadelmann, Luzern
    Ein Pont geht selten alleine. Schade. Viel Glück Herr Petkovic!
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  • Kommentar von Walter Haller, Reinach
    Ohje was hat sich das Weihnachtskind dabei gedacht uns diesen Versager ohne Leistungsausweis unter den Baum zu legen? Will es uns zeigen, dass tatsächlich jeder einen Job bekommt hier? Nein, das ist schon eher eine Provokation und ein Schlag ins Gesicht der Leute die etwas geleistet haben in diesem Verband.
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    1. Antwort von YB forever, Wankdorf
      Warum soll Petkovic ein Versager sein? Etwa, weil er nicht 50 Championsleague-Titel in seinem Palmarès führt? Wenn jemand den IT-Cup holt und in der CH nur Positives geleistet hat, kann man wohl kaum von Versager sprechen. Trainer von Championsleague-Siegern und davon solche, welche sich obendrein für den CH-Fussball interessieren, sind dünn gesät. Insofern war Hitzfeld ein Glücksfall. Petkovic wird zwangsläufig an den Leistungen seines Vorgängers gemessen. Ein Vergleich ist aber nie möglich.
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