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Nationalmannschaft Zwei Spiele für die Nati, viele Szenarien – aber nur ein Ziel

Das Schweizer Nationalteam befindet sich im Schlussspurt der WM-Qualifikation. Am Montag rücken die Spieler zur letzten Tranche mit Aufgaben gegen Ungarn und Portugal ein. Nicht in jedem Fall gilt: Je mehr Punkte desto besser.

Legende: Video Die Nati vor der Woche der Wahrheit abspielen. Laufzeit 6:54 Minuten.
Aus sportpanorama vom 01.10.2017.

Feusisberg am Montagmittag markiert den Ausgangspunkt in die alles entscheidende Phase – zu den 9 Tagen der Wahrheit. Das von Vladimir Petkovic definierte 23-köpfige Kader rückt ein, um die eigens geschaffene Steilvorlage zu verwerten.

Seit dem 6. September 2016 spult die Nati in der Gruppe B die Qualifikation zur nächstjährigen WM-Endrunde in Russland ab. Auch nach 8 Partien stehen die Schweizer noch mit dem Punktemaximum da, führen die Tabelle mit 3 Zählern Vorsprung vor Portugal an. Sie haben es in den eigenen Füssen, Rang 1 zu behaupten und auf direktem Weg das WM-Ticket zu lösen.

Dies sind die beiden finalen Aufgaben:

  • Samstag, 7. Oktober, 20:45 Uhr: Schweiz - Ungarn in Basel (ab 20:30 SRF zwei)
  • Dienstag, 10. Oktober, 20:45 Uhr: Portugal - Schweiz in Lissabon (ab 20:10 SRF zwei)

Es gibt verschiedene Szenarien, die der Schweiz die garantierte WM-Teilnahme bringen:

  • Die Schweiz schlägt Ungarn und holt in Portugal mindestens einen Punkt.
  • Die Schweiz spielt gegen Ungarn unentschieden und holt in Portugal mindestens einen Punkt.
  • Die Schweiz unterliegt Ungarn, holt in Portugal aber einen Sieg.
  • Sollte Portugal in Andorra unerwartet nicht gewinnen, sind auch zusätzliche Szenarien denkbar.

Bei Niederlage in Lissabon droht höchste Gefahr

Allerdings droht auch das Kuriosum, dass der Nati zwar 2 Punkte reichen würden, unter Umständen nicht aber deren 3. Sollte der aktuelle Spitzenreiter nämlich im letzten Gruppenspiel Portugal nicht mindestens einen Punkt abluchsen können, ist denkbar, dass beide Teams 27 Zähler nach absolviertem Pensum totalisieren.

In diesem Fall würden Cristiano Ronaldo und Co. die Schweiz dank des besseren Torverhältnisses (aktuell +24 vs. +15) wohl von Platz 1 verdrängen. Petkovics Team müsste dann die Zusatzschlaufe über die Barrage einlegen.

Die Programmpunkte des Zusammenzugs

  • 2.10. 17:00 Uhr: Öffentliches Training in Feusisberg
  • 3.10. 11:30 Uhr: Öffentliches Training in Jona
  • 4.10. 10:30 Uhr: Geschlossenes Training; 17:00 Uhr: Öffentliches Training in Freienbach
  • 5.10. 17:00 Uhr: Öffentliches Training in Freienbach
  • 6.10. 16:30 Uhr: Geschlossenes Training im St. Jakob-Park
  • 7.10. 20:45 Uhr: Schweiz - Ungarn
  • 8.10. 11:00 Uhr: Geschlossenes Training im St. Jakob-Park; 15:40 Abflug nach Lissabon
  • 9.10. 17:00 Uhr: Geschlossenes Training
  • 10.10. 20:45 Uhr: Portugal - Schweiz

Das Schweizer Aufgebot für die WM-Barrage

Position
KlubGeburtsdatum
Tor

Roman Bürki
Dortmund
14.11.1990
Marwin Hitz
Augsburg
18.09.1987
Yann Sommer
Mönchengladbach
17.12.1988
Abwehr

Manuel Akanji Basel
19.07.1995
Nico Elvedi
Mönchengladbach30.09.1996
Léo LacroixSt. Etienne
27.02.1992
Michael Lang
Basel08.02.1991
Stephan Lichtsteiner
Juventus Turin
16.01.1984
Ricardo Rodriguez
Milan25.08.1992
Fabian Schär
La Coruña20.12.1991
Mittelfeld und Stürmer


Valon Behrami
Udinese19.04.1985
Blerim Dzemaili
Montreal Impact
12.04.1986
Breel EmboloSchalke
14.02.1997
Edimilson Fernandes
West Ham United
15.04.1996
Gelson Fernandes
Eintracht Frankfurt
02.09.1986
Fabian Frei
Mainz
08.01.1989
Remo Freuler
Atalanta Bergamo
15.04.1992
Mario Gavranovic
HNK Rijeka
24.11.1989
Admir Mehmedi
Leverkusen16.03.1991
Haris Seferovic
Benfica Lissabon
22.02.1992
Xherdan Shaqiri
Stoke10.10.1991
Granit Xhaka
Arsenal27.09.1992
Denis Zakaria
Mönchengladbach
20.11.1996
Steven Zuber
Hoffenheim17.08.1991

Sendebezug: SRF zwei, «sportpanorama», 01.10.2017 18:30 Uhr

4 Kommentare

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