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Der steile Aufstieg des Wilfried Gnonto
Aus Sportpanorama vom 12.06.2022.
abspielen. Laufzeit 5 Minuten 46 Sekunden.
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Gastspiel in Deutschland Italien: Mit kleinen Namen zum grossen Erfolg

Roberto Mancini will in Gladbach siegen. Hilfe erhofft er sich dabei auch von bisher unbekannten Namen in seinen Reihen.

Drei Mal ist Deutschland bisher in dieser Nations League angetreten, drei Mal stand zum Ende der Partie ein 1:1 auf der Anzeigetafel. Und auch im letzten Testspiel davor, im März gegen die Niederlande, waren die beiden Tore gleichmässig verteilt.

Gleiches Resultat, unterschiedliches Gefühl

Während das Remis gegen den Nachbarn ebenso entspannt wie die Punkteteilung gegen Italien zum Auftakt in die Nations League zur Kenntnis genommen wurde, tat der späte Ausgleich im ewigen Duell mit England in der Münchner Arena schon mehr weh. Spätestens das 1:1 in Budapest symbolisierte dann aber einen Ausrutscher.

Live-Hinweis

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Verfolgen Sie die Nations-League-Partie zwischen Deutschland und Italien aus Mönchengladbach am Dienstag ab 20:10 Uhr live auf SRF zwei und in der Sport App.

Auch Italien reist mit einem Remis aus dem letzten Spiel nach Mönchengladbach. Doch für Trainer Roberto Mancini, der nach dem Verpassen der WM-Endrunde in Katar die Operation Verjüngung einberufen hatte, bedeutete das 0:0 in England einen Achtungserfolg.

Von der Serie B ins Rampenlicht

Gesellt sich zur Experimentierfreudigkeit des 57-Jährigen die hohe Kadenz in der Nations League mit vier Spielen in zwölf Tagen, bekommen auch Akteure Einsatzzeit, die sonst kaum im Trikot der «Squadra Azzurra» aufgelaufen wären. Einer davon ist Federico Gatti, der zuletzt in Wolverhampton gar in der Startaufstellung stand.

Gatti im Italien-Trikot.
Legende: Überzieher abgestreift und bereit für die Startelf Federico Gatti. IMAGO / Gribaudi/ImagePhoto

Dies ist insofern bemerkenswert, da Gatti sein Geld bisher beim italienischen Zweitligisten Frosinone verdient hatte und damit noch bevor er je in der Serie A auf dem Rasen stand, bereits Länderspiele für sein Heimatland bestritt. Auf diesen Sommer hin wechselt der Verteidiger zu Juventus Turin, das Debüt in der höchsten Spielklasse dürfte demnach kurz nach jenem in der Nationalmannschaft folgen.

Dass auch kleine Namen die Deutschen zu ärgern vermögen, bewies zuletzt Wilfried Gnonto. Der FCZ-Stürmer war bei seinem ersten Einsatz für Italien vor zehn Tagen für den Assist besorgt, der zum Tor der Gastgeber in Bologna führte.

SRF zwei, sportlive, 04.06.2022, 20:10 Uhr;

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Dieter Hansen  (Dieter H.)
    Italien spielt wieder mit einer jungen Experimentiermannschaft.
  • Kommentar von max stadler  (maxstadler)
    Ich hoffe und zähle auf die Italiener.
  • Kommentar von luca de angelis  (lucadeangelis)
    mancini ist nicht zu beneiden, aber was er in dieser kurzen zeit für junge hungrige spieler eingesetzt hat, macht hoffnung auf mehr…eines ist jetzt schon klar: viele europameister werden da im neuen team kein platz mehr haben
    1. Antwort von Martin Gebauer  (Mäde)
      Ich finde es Bemerkenwert wie Mancini auf die Krise resgiert hat. Kein Lamentieren, sondern Taten. Mir gefällt der frische Fussball, den diese Jungen auf den Rasen zaubern. Ich wünsche Italien heute einen deutlichen Sieg, gegen dieses schwerfällig, langweilig und freudlos auftretende Deutschland. Vielleicht ist ja das Desaster gegen Nordmazedonien der Schlüssel für zukünftige Höhenflüge.