Zum Inhalt springen

Schweizer Cup Cupfinal: SFV beteiligt sich an Sicherheitskosten

Für die Austragung des Cupfinals FC Basel - FC Zürich am Ostermontag in Bern war ein massives Sicherheitsaufgebot notwendig. An die Gesamtsumme der Sicherheitskosten von einer halben Million will der Schweizer Fussballverband 200'000 Franken beisteuern.

Legende: Video Der Fussballverband übernimmt Verantwortung abspielen. Laufzeit 2:59 Minuten.
Aus Tagesschau vom 01.05.2014.

Der 89. Cupfinal im Stade de Suisse endete mit einem 2:0-Sieg in der Verlängerung für den FCZ über Basel. Zu reden gaben aber ebenso die Ereignisse rundherum.

So erforderte das Gipfeltreffen der beiden Rivalen ein massives Sicherheitsaufgebot. Auf eine halbe Million Franken werden die Sicherheitskosten beziffert. Zürcher Fans richteten beträchtlichen Sachschaden an und plünderten ein Geschäft in der Altstadt.

Legende: Video Interview mit SFV-Generalsekretär Alex Miescher abspielen. Laufzeit 4:30 Minuten.
Vom 01.05.2014.

Fehler eingeräumt

Nun hat der Schweizerische Fussballverband SFV entschieden, sich an den Aufwendungen der Stadt Bern zu beteiligen. SFV-Präsident Peter Gilliéron sagte, er wolle sich verbandsintern für eine Beteiligung in der Höhe von 200'000 Franken einsetzen. Ob der SFV diesen Betrag auszahlt, hängt vom Zentralrat ab.

Generalsekretär Alex Miescher gab Fehler bei der Beurteilung der Fan-Märsche zu. Er sei davon ausgegangen, dass sich die Fans an die vereinbarten Marsch-Routen halten würden, was nicht der Fall gewesen sei.

Künftiger Austragungsort offen

Die neuerlichen Sicherheits-Debatten könnten nun Konsequenzen für die künftige Austragung des Finals nach sich ziehen. Miescher machte deutlich, dass er 2015 kaum Bern als Standort vorschlagen werde. Wo der Cupfinal 2015 stattfinde, werde aber erst frühestens Ende 2014 entschieden, so Gilliéron.

Berns Sicherheitsdirektor Reto Nause sagte dazu: «Bern will den Cupfinal nach wie vor - aber nicht um jeden Preis.»

6 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Gysler A., VD
    England und Deutschland hat den Fussball-Hooliganismus praktisch ausgerottet. SRF hat vor einiger Zeit das Beispiel Freiburg i.Brsg zitiert. Was hat man in der Schweiz daraus gelernt? Praktisch nichts,weder Verband,noch Vereine. Alle Chaoten gehören zentral fichiert,bei Vergehen gilt sofortige Verurteilung,Zahlung der Schäden und jahrelange Stadionsperren. Beschämend,dass alle Verantwortlichen seit dem Chaos vom Cupfinal 2013 GC-Basel wieder geschlafen haben und auch jetzt weiter dahindösen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von r.urban, wabern
    Die Sachlage ist doch völlig klar. Die Fussballvereine müssen für das Sicherheitsdispositiv aufkommen. So wie auch jeder Clubbesitzer und Party- Veranstalter auch für seine Sicherheitsleute bezahlen muss. Diese ständige Sonderbehandlung des Fussballs inkL FIFA und co., die Milliarden verdienen und nicht mal Steuern zahlen müssen, ist längst nicht mehr tragbar. Basta!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von A. Lüthi, Bern
    Und wie viel bezahlen die linken Kuschelberner-Politiker: Tschäppät und Nause
    Ablehnen den Kommentar ablehnen