Zum Inhalt springen
Inhalt

Schweizer Cup Der Mythos lebt: 13. Cup-Triumph für Sion

Sions unglaubliche Serie geht weiter. Die Walliser sicherten sich mit einem leidenschaftlichen 3:0-Sieg über Meister Basel den 13. Cup-Stern im 13. Final.

Legende: Video Matchbericht Cupfinal abspielen. Laufzeit 06:48 Minuten.
Aus sportpanorama vom 07.06.2015.

Der FC Basel war zwar das Heimteam, doch die Chefs im St. Jakob-Park kamen aus dem Wallis - wie jedes Mal, wenn der FC Sion einen Cupfinal bestreitet. Mit viel Leidenschaft und Energie fügte Sion dem Serienmeister eine schmerzvolle 3:0-Schlappe zu.

Während die Basler ihre dritte Final-Niederlage in Serie zu verdauen hatten, liessen sich die Walliser von ihren zahlreichen Fans feiern. Diese hatten unmittelbar nach der Pause noch für Ärger gesorgt, als sie mit Rauchpetarden einen mehrminütigen Unterbruch provoziert hatten.

Sions Leidenschaft ab der ersten Sekunde

Sion hatte seinen unbändigen Siegeswillen von der ersten Sekunde an demonstriert. Als Torgarant Moussa Konaté nach 18 Minuten zum 1:0 traf, war diese Führung bereits hoch verdient. Der 22-jährige Senegalese wurde von Carlitos perfekt bedient und verwertete alleine vor Germano Vailati eiskalt.

Der FCB musste in der Folge froh sein, nicht noch höher in Rückstand zu geraten. Zunächst lenkte Vailati einen Konaté-Kopfball mit einer Glanzparade über die Latte, zwei Minuten später blieb ein Penalty-Pfiff trotz eines harten Einsteigens von Adama Traoré gegen Ebenezer Assifuah aus.

Legende: Video Die Pokalübergabe abspielen. Laufzeit 01:16 Minuten.
Aus sportlive vom 07.06.2015.

Streller weckt den FCB nur kurzzeitig

Erst nachdem sich Captain Marco Streller bei seinem Abschiedsspiel mit dem gegnerischen Anhang angelegt hatte, fanden auch die Basler besser ins Spiel und es entwickelte sich ein spektakulärer Schlagabtausch. Grösster Aufreger im Sittener Strafraum blieb jedoch ein nicht geahndetes Handspiel von Edimilson Fernandes.

Sions Schaulaufen in der 2. Halbzeit

Eben dieser Fernandes war es, der in der 50. Minute auf 2:0 erhöhte und damit das Walliser Schaulaufen einleitete. Als Carlitos zehn Minuten später per Kopf gar der dritte Treffer gelang, war das Spiel endgültig entschieden. Sion brachte den Sieg voller Selbstvertrauen über die Runden und sicherte sich somit das letzte Ticket für die Europa League.

Legende: Video Reaktionen nach dem Spiel abspielen. Laufzeit 06:52 Minuten.
Aus sportpanorama vom 07.06.2015.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 07.06.15, 13:30 Uhr

26 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Charly Ball, Zürich
    Einem eingefleischten FCB Fan wie mir hat das Resultat natürlich nicht gefallen, es war aber zu 100% verdient. Sackstarkes Sion - Bravo ! Beim FCB hatte man den Eindruck, alle seien körperlich und geistig schon in den Ferien, beim neuen Club oder in Rente - null Engagement und kein Wille zum siegen. Um dieses Sion zu bezwingen, wäre eine 120% Leistung nötig gewesen und dazu war offensichtlich niemand bereit - Schande !!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Mattia Jonathan, Basel
    Ich frage mich, weshalb sich alle wundern warum es immer wieder zu Szenen wie solchen nach der Pause kommt. Auf welcher Medienplattform man sich auch bewegt: Die Szenen des qualmenden Sionblocks sind allgegenwärtig. Aber findet man auch nur ein Bild der beiden Choreos zu Beginn des Spiels? Nicht einmal im Matchbericht, aber das, was anscheinend niemand sehen will, wird breitgetreten. Hypocrites!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Christian Hächler, Schaffhausen
    Diese Niederlage tut meinem Rot/Blau Herz weh. Sion war so was von bärenstark und der FCB sehr schwach. Gratulation an Sion. Leider muss solch ein tolles Spiel natürlich durch so dumme Chaoten gestört werden. Egal auf welcher Seite, es verdirbt den Sport. Auch as Hands hätte gepfiffen werden müssen, nur dann hätte der FCB halt 3:1 verloren, also kommt es nicht drauf an.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen