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Schweizer Cup «Der pure Wahnsinn!» - GC's legendärer 6:5-Sieg über den FCZ

Der 6:5-Sieg nach Verlängerung von GC über den Stadtrivalen FC Zürich am 3. März 2004 sollte als eines der verrücktesten Cupspiele in die Geschichte eingehen. Am Mittwoch kommt es im Cup-Halbfinal (ab 18.50 live auf SRF zwei) zur Neuauflage.

Legende: Video Cup-Halbfinal 2004: GC - FC Zürich abspielen. Laufzeit 6:57 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 15.04.2013.

Mit dabei beim legendären 6:5 waren auch Spieler wie Stephan Lichtsteiner, Daniel Gygax, Reto Ziegler, Mladen Petric, Ricardo Cabanas, Christoph Spycher oder Alain Nef, die noch ganz am Anfang ihrer Fussballer-Karriere standen.

Petric rettet GC in die Verlängerung

5:2 führte der FCZ bis zur 83. Minute an jenem kalten März-Abend im Hardturm, ehe Eduardo (2x) und Petric den Rekordmeister noch in der Verlängerung retteten. Und dort war Richard Nuñez für die Entscheidung besorgt. «Der pure Wahnsinn», wie SRF-Kommentator Bernard Thurnheer meinte.

«Das war ein totaler Frust», meint der damalige FCZ-Torhüter Davide Taini, der nun bei GC unter Vertrag steht, rückblickend. «Wir standen mit einem Bein bereits im Final.»

Taini: Der Kreis schliesst sich

Übrigens: Taini stand mit den Grasshoppers schon einmal im Cup-Halbfinal. In der Saison 1993/94 stieg der Torhüter aufgrund einer Verletzung von Pascal Zuberbühler zur Nummer 2 hinter Martin Brunner auf und durfte im Viertelfinal wie auch im Halbfinal auf der Spielerbank Platz nehmen. «Damals gewann GC letztmals den Cup. Ich denke, das ist ein gutes Omen», so Taini.

Legende: Video Davide Taini blickt zurück abspielen. Laufzeit 3:20 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 16.04.2013.

TV-Hinweis

TV-Hinweis

Verfolgen Sie die beiden Cup-Halbfinals am Mittwoch ab 18.50 live auf SRF zwei oder im Livestream. Erst steht das Zürcher Derby auf dem Programm, im Anschluss folgt Sion gegen Basel.

1 Kommentar

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  • Kommentar von Juha Stump, Zürich
    Ja, es war wirklich eine ärgerliche Niederlage - auch mit gütiger Mithilfe des "Superschiedsrichters" Urs Meier, der den Schützen des 5:2 für angeblich übertriebenen Torjubel vom Platz stellte und später ein klares Foul im GC-Strafraum kurz vor Schluss nicht gesehen haben wollte, obwohl er direkt daneben stand -, aber es war wenigstens ein Trost, dass die anderen später den Cupfinal verloren. Zudem leitete dieses Spiel die Wende ein, von da an ging es mit dem FCZ endlich bergauf.
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