Favoritensiege für Thun und Sion

Die beiden Super-League-Klubs Thun und Sion konnten sich in den Cup-Achtelfinal-Nachtragsspielen schadlos halten. Die Berner Oberländer besiegten Wohlen (ChL) mit 2:1, Sion gewann in Kriens (1. Liga Promotion) mit 4:0.

Trotz eines verschossenen Elfmeters kam Thun in Wohlen zu einem 2:1-Sieg und bescherte damit dem neuen Trainer Urs Fischer einen Einstand nach Mass.

10 Minuten vor dem Pausenpfiff gelang dem starken Nelson Ferreira der Führungstreffer für die Gäste. Und als Marco Schneuwly nach einem Fehler von Wohlen-Verteidiger Michael Winsauer nach 60 Minuten zum 2:0 traf, schien die Partie entschieden.

Der Challenge-Ligist kam zwar kurz vor Schluss durch Cristian Ianu noch zum Anschlusstreffer, doch zu mehr reichte es den Aargauern auf dem tiefen Terrain nicht mehr. Thun trifft nun im Viertelfinal zuhause auf den FC Basel.

Effiziente Sittener

Sion zeigte in Kriens eine beeindruckende Effizienz. Der letzte verbliebene Erstligist kämpfte zwar beherzt und gestaltete das Spielgeschehen zu Beginn ausgeglichen, die Tore aber schoss das oberklassige Team. Sitten-Stürmer Kyle Lafferty liess mit seiner Doublette in der 1. Halbzeit früh die Hoffnungen auf eine Überraschung schwinden.

Sion, bei denen der Schweizer Internationale Gelson Fernandes sein Debüt im linken Mittelfeld gab, trifft in der Runde der letzten Acht auswärts auf Lausanne.

Kriens legt Protest ein

Der SC Kriens hat gegen die Wertung des Spiels Protest eingelegt. Die Innerschweizer waren der Ansicht, dass Sion mit Adailton einen gesperrten Akteur eingesetzt hat. Der Schweizerische Fussballverband hat jedoch bestätigt, dass der Sittener Innenverteidiger spielberechtigt gewesen sei.